Japaner weiterhin verletzt
Japans Teammanager in Bremen: Werder betreibt Aufarbeitung im Fall Osako
Bremen - Auch vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg wird es wieder knapp - durchaus möglich, dass Werder am Sonntag erneut auf Yuya Osako verzichten muss.
„Wir haben noch Hoffnung, müssen bei ihm aber die nächsten Tage abwarten", sagt Sportchef Frank Baumann über den Angreifer, der sich nach wie vor mit Rückenproblemen plagt, die er sich während der Asienmeisterschaft im Januar eingehandelt hatte. Trotz der Beschwerden setzte Japans Nationaltrainer Hajime Moriyasu den Bremer ab dem Viertelfinale wieder ein, worauf sie bei Werder mit Unverständnis reagiert haben. Nun war Japans Teammanager Naoki Tsumura im Rahmen einer Deutschlandreise in Bremen zu Gast, um den Fall zu besprechen.
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Austausch zwischen Werder und japanischem Verband
„Wir haben einen guten Austausch gehabt und haben die Sache aufgearbeitet", berichtete Baumann. Kurzfassung: Die medizinische Abteilung des japanischen Nationalteams hatte Osako für einsatzfähig erklärt, „und auch Yuya hat sich bereit erklärt, zu spielen", so Baumann.
Während des ersten Gruppenspiels waren die Rückenbeschwerden beim 28-Jährigen aufgetaucht, danach setzte er bis zum Viertelfinale aus. Im Spiel gegen Vietnam wurde er in der Schlussphase eingewechselt, im Halbfinale (gegen den Iran) und im Finale (1:3 gegen Katar) spielte er durch. „Das war nicht förderlich für den Heilungsverlauf", betont Baumann, der die Sache trotzdem als erledigt betrachtet: „Wir haben ja keine Handhabe, sondern müssen das Beste daraus machen."
Pause für Osako im Sommer
Reagiert hat Werder aber trotzdem: An der Südamerika-Meisterschaft, bei der Japan im Sommer als Gast-Nation mitspielt, lässt der Verein Osako nicht teilnehmen. Nach der WM im Sommer und der Asienmeisterschaft im Winter soll der Stürmer vor der neuen Saison endlich mal eine Pause bekommen und danach eine komplette Vorbereitung mit der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt absolvieren.
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