Bei Werder-Sieg gegen St. Pauli
Jens Stage ins Krankenhaus, Felix Agu auf Krücken – Werder-Profis droht längerer Ausfall
Felix Agu und Jens Stage haben sich beim 1:0-Heimsieg des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli verletzt - droht ihnen jetzt ein längerer Ausfall?
Update vom 5. Oktober 2025 (10.30 Uhr): Jens Stage verletzte sich im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli (1:0) im Bereich des Oberkörpers - fällt der Däne jetzt länger aus? So steht es um den Dänen!
Bremen – Es waren zwei Szenen, in denen sowohl Jens Stage als auch Felix Agu wortwörtlich alles reingeworfen haben – und das womöglich teuer bezahlen müssen. Während des 1:0-Heimsiegs des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli zogen sich beide Profis Verletzungen zu, die eine Pause nach sich ziehen könnten.
Werder Bremen bangt um Verletzte: Jens Stage und Felix Agu droht längere Pause
Felix Agu musste bereits kurz vor der Halbzeitpause ausgewechselt werden, nachdem Pauli-Stürmer Martijn Kaars bei einer Rettungsaktion des Bremers unglücklich auf dessen Sprunggelenk gefallen war. Jens Stage wurde derweil nach dem Schlusspfiff mit Verdacht auf eine Rippenverletzung ins Krankenhaus gebracht, wie Trainer Horst Steffen erklärt – ausgerechnet nach seinem 100. Pflichtspiel für Werder Bremen
„Er hat starke Schmerzen, weil ein Gegenspieler auf ihn gefallen ist“, sagt Steffen. Gemeint war die Szene aus der 72. Minute, als der Däne im Zweikampf mit Danel Sinani nur noch per taktischem Foul eingreifen konnte. Der Paulianer fiel anschließend auf den Brustkorb des Bremers. Jens Stage kassierte Gelb, wurde kurz behandelt und spielte sogar noch bis zum Ende weiter – doch nun droht womöglich eine längere Pause. „Bei einer Rippenverletzung muss man vorsichtig sein. Wir versuchen, schnellstmöglich eine genaue Diagnose zu bekommen“, erklärt Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer besorgt.
Werder Bremens Felix Agu verlässt Weserstadion mit dick bandagiertem Knöchel und auf Krücken
Felix Agu verließ das Stadion zwar nicht im Krankenwagen, dafür aber mit dick bandagiertem Knöchel und auf Krücken. Eine genaue Diagnose steht auch beim Außenverteidiger, der eigentlich für die nigerianische Nationalmannschaft nominiert war, noch aus. Doch auch bei ihm deutet sich eine Zwangspause an. „Das sind natürlich zwei Nachrichten, die nicht wirklich gut sind“, sagt Horst Steffen leicht bedrückt – und hofft nun auf die Länderspielpause: „Ich hoffe, dass uns die Zeit bis zum nächsten Spiel hilft. Aber es ist auch nicht ganz auszuschließen, dass es schlimmer ist. Insofern ist es vielleicht gar nicht schlecht, dass jetzt zwei Wochen Pause sind.“ (bvo/mbü)
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