Werder-Profis verlassen den Verein

Der letzte Gruß an den „Kraken“: Pavlenka wird bei Werder Bremen noch einmal gefeiert – Woltemade kämpft mit den Emotionen

Jiri Pavlenka (links) und Nick Woltemade verlassen den SV Werder Bremen im Sommer - und erlebten eine emotionale Verabschiedung im Saisonfinale gegen den VfL Bochum!
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Jiri Pavlenka (links) und Nick Woltemade verlassen den SV Werder Bremen im Sommer - und erlebten eine emotionale Verabschiedung im Saisonfinale gegen den VfL Bochum!

Jiri Pavlenka und Nick Woltemade verlassen den SV Werder Bremen bekanntlich im Sommer, vor dem Spiel gegen den VfL Bochum gab es für beide eine emotionale Verabschiedung. Auch Trainer Ole Werner äußert sich zu den beiden Abgängen.

Bremen – Ein letztes Mal noch brandete riesiger Applaus auf. Die Fans wollten Jiri Pavlenka keineswegs einfach so ziehen lassen, riefen immer wieder seinen Namen, als wollten sie ihn noch einmal ganz fest verbal umarmen. In der Ostkurve wurde passend ein Banner in die Höhe gehalten – die ebenso simple wie unmissverständliche Botschaft: „Danke Pavlas“. Exakt 221 Pflichtspiele hat der Torhüter für den SV Werder Bremen absolviert, sieben Jahre lang stand er an der Weser unter Vertrag und machte seine Sache auf der Linie häufig so gut, dass er anerkennend den Spitznamen „Krake“ verliehen bekam. Am Samstag ist die lange Zeit so erfolgreiche Beziehung endgültig zu Ende gegangen, Pavlenka wurde vor dem Spiel gegen den VfL Bochum (4:1) neben Christian Groß und Nick Woltemade offiziell verabschiedet.

Danke „Pavlas“! Die besten Paraden und emotionalsten Momente von Jiri Pavlenka bei Werder

30. Juni 2017: Herzlich Willkommen, Jiri Pavlenka! Der Torhüter ist nach seinem Transfer zum SV Werder Bremen am Osterdeich eingetroffen. Dass er so lange bleiben würde, dürfte damals wohl noch niemand gewusst haben.
30. Juni 2017: Herzlich Willkommen, Jiri Pavlenka! Der Torhüter ist nach seinem Transfer zum SV Werder Bremen am Osterdeich eingetroffen. Dass er so lange bleiben würde, dürfte damals wohl noch niemand gewusst haben. © gumzmedia
13. Januar 2018: Bereits in seiner ersten Saison beim SV Werder Bremen zeigt Jiri Pavlenka starke Leistungen. Unvergessen ist vor allem seine bärenstarke Parade im Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Nach einer Hereingabe von rechts schließt der völlig freie Andrej Kramaric ab. Doch „Pavlas“ verhindert das eigentliche sichere Tor mit einer Weltklasse-Tat.
13. Januar 2018: Bereits in seiner ersten Saison beim SV Werder Bremen zeigt Jiri Pavlenka starke Leistungen. Unvergessen ist vor allem seine bärenstarke Parade im Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Nach einer Hereingabe von rechts schließt der völlig freie Andrej Kramaric ab. Doch „Pavlas“ verhindert das eigentliche sichere Tor mit einer Weltklasse-Tat. © IMAGO / Jan Huebner
15. April 2018: Immer wieder zeigt der Torhüter des SV Werder Bremen seine große Stärke im Eins-gegen-eins. Hier fährt Jiri Pavlenka gegen RB Leipzigs Timo Werner blitzschnell das Bein aus und pariert.
15. April 2018: Immer wieder zeigt der Torhüter des SV Werder Bremen seine große Stärke im Eins-gegen-Eins. Hier fährt Jiri Pavlenka gegen RB Leipzigs Timo Werner blitzschnell das Bein aus und pariert. © IMAGO Fotostand
29. April 2018: Werder Bremen holt überraschend einen Punkt gegen Top-Team Borussia Dortmund. Der Erfolg trägt an diesem Sonntag einen Namen: Jiri Pavlenka. Der Torhüter bringt den BVB mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Hier pariert er einen völlig freien Kopfball von Andre Schürrle aus kürzester Distanz.
29. April 2018: Werder Bremen holt überraschend einen Punkt gegen Top-Team Borussia Dortmund. Der Erfolg trägt an diesem Sonntag einen Namen: Jiri Pavlenka. Der Torhüter bringt den BVB mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Hier pariert er einen Kopfball des völlig freien Andre Schürrle aus kürzester Distanz. © IMAGO / Team 2
5. Februar 2019: Anderes Spiel, anderer Wettbewerb, gleicher Gegner: Gemeinsam mit Max Kruse (links) sorgt Jiri Pavlenka für Ekstase auf dem Platz und im Gästeblock des Signal Iduna Parks. Nach einem packenden Spiel (3:3 nach Verlängerung) setzt sich der SV Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 4:2 im Elfmeterschießen bei Borussia Dortmund durch. „Pavlas“ avanciert mit zwei parierten Elfmetern zum Held, ehe Kruse den entscheidenden versenkt.
5. Februar 2019: Anderes Spiel, anderer Wettbewerb, gleicher Gegner: Gemeinsam mit Max Kruse (links) sorgt Jiri Pavlenka für Ekstase auf dem Platz und im Gästeblock des Signal Iduna Parks. Nach einem packenden Spiel (3:3 nach Verlängerung) setzt sich der SV Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 4:2 im Elfmeterschießen bei Borussia Dortmund durch. „Pavlas“ avanciert mit zwei parierten Elfmetern zum Held, ehe Kruse den entscheidenden versenkt. © IMAGO / Fotostand
8. März 2019: Bereits nach sechs Minuten ist Jiri Pavlenka gegen den FC Schalke 04 gefordert. Denn plötzlich taucht Torjäger Guido Burgstaller frei vor dem SVW-Keeper auf. Doch „Pavlas“ bleibt lange stehen und schmeißt sich im Eins-gegen-eins in den Ball. Am Ende gewinnt Werder Bremen das torreiche Heimspiel mit 4:2.
8. März 2019: Bereits nach sechs Minuten ist Jiri Pavlenka gegen den FC Schalke 04 gefordert. Denn plötzlich taucht Torjäger Guido Burgstaller frei vor dem SVW-Keeper auf. Doch „Pavlas“ bleibt lange stehen und schmeißt sich im Eins-gegen-Eins in den Ball. Am Ende gewinnt Werder Bremen das torreiche Heimspiel mit 4:2. © IMAGO / Joachem Sielski
23. Mai 2020: Ein Symbolbild: Werder Bremen setzt sich in akuter Abstiegsnot denkbar knapp mit 1:0 beim SC Freiburg durch. Innenverteidiger Niklas Moisander weiß nach dem Schlusspfiff, bei wem er sich zu bedanken hat: Jiri Pavlenka. Der Torhüter ist wieder einmal der Mann des Tages und sichert dem SVW mit tollen Paraden wichtige Punkte.
23. Mai 2020: Ein Symbolbild: Werder Bremen setzt sich in akuter Abstiegsnot denkbar knapp mit 1:0 beim SC Freiburg durch. Innenverteidiger Niklas Moisander weiß nach dem Schlusspfiff, bei wem er sich zu bedanken hat: Jiri Pavlenka. Der Torhüter ist wieder einmal der Mann des Tages und sichert dem SVW mit tollen Paraden wichtige Punkte. © IMAGO / Poolfoto
12. Dezember 2020: Die Krake fährt ihre „acht“ Arme aus. Leidtragender dieses Mal ist Justin Kluivert von RB Leipzig. Der Angreifer war den Abwehrspielern des SV Werder Bremen davon gesprintet, findet seinen Meister letztlich aber im Eins-gegen-eins in Jiri Pavlenka. Damals trotz einer Niederlage noch nicht absehbar: Der SVW muss keine sechs Monate später den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Doch „Pavlas“ bleibt auch nach dem Abstieg in Bremen...
12. Dezember 2020: Die Krake fährt ihre „acht“ Arme aus. Leidtragender dieses Mal ist Justin Kluivert von RB Leipzig. Der Angreifer war den Abwehrspielern des SV Werder Bremen davon gesprintet, findet seinen Meister letztlich aber in Jiri Pavlenka. Damals trotz einer Niederlage noch nicht absehbar: Der SVW muss keine sechs Monate später den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Doch „Pavlas“ bleibt auch nach dem Abstieg in Bremen... © IMAGO / Joachim Sielski
... verliert dort aber seinen Stammplatz, nachdem er zu Beginn der Saison mit Rückenproblemen ausgefallen war. Unter anderem beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dreden am 26. September 2021 muss sich Jiri Pavlenka mit der Reservistenrolle beim SV Werder Bremen zufrieden geben. Seit dem 12. Spieltag steht der Schlussmann aber wieder zwischen den Pfosten.
... verliert dort aber seinen Stammplatz, nachdem er zu Beginn der Saison mit Rückenproblemen ausgefallen war. Unter anderem beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dreden am 26. September 2021 muss sich Jiri Pavlenka mit der Reservistenrolle beim SV Werder Bremen zufrieden geben. Seit dem 12. Spieltag steht der Schlussmann aber wieder zwischen den Pfosten... © IMAGO / Jan Huebner
... und feiert am 15. Mai 2022 feucht-fröhlich den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga mit dem SV Werder Bremen. Nach Rückenproblemen zu Beginn der Zweitliga-Saison hatte er zwischenzeitlich seinen Stammplatz verloren. Ab dem zwölften Spieltag verpasst Jiri Pavlenka bis zum Aufstieg dann aber keine einzige Minute und hat somit auch seinen Anteil am Bremer Wiederaufstieg.
... und feiert am 15. Mai 2022 feucht-fröhlich den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga mit dem SV Werder Bremen. Ab dem zwölften Spieltag verpasst Jiri Pavlenka bis zum Aufstieg dann aber keine einzige Minute und hat somit auch seinen Anteil am Bremer Wiederaufstieg. © IMAGO/Joachim Sielski
Ausgelassen ist damals auch der Jubel mit Torwarttrainer Christian Vander (links) und Michael Zetterer (Mitte). Bei aller Konkurrenz ist auch dieses Foto ein Beleg für das gute Verhältnis der beiden Torhüter des SV Werder Bremen, das „Zetti“ erst vor kurzem in einer Medienrunde thematisierte.
Ausgelassen ist damals auch der Jubel mit Torwarttrainer Christian Vander (links) und Michael Zetterer (Mitte). Bei aller Konkurrenz ist auch dieses Foto ein Beleg für das gute Verhältnis der beiden Torhüter des SV Werder Bremen, das „Zetti“ erst vor kurzem in einer Medienrunde thematisierte. © IMAGO/Treese
Fortan darf Jiri Pavlenka wieder in der Bundesliga mit dem SV Werder Bremen jubeln. So auch am 28. Oktober 2022 über eine weiße Weste beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC, der die Bremer als Aufsteiger nach zwölf Spieltagen auf Platz acht und damit unmittelbar hinter die Europapokalplätze hievt.
Fortan darf Jiri Pavlenka wieder in der Bundesliga mit dem SV Werder Bremen jubeln. So auch am 28. Oktober 2022 über eine weiße Weste beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC, der die Bremer als Aufsteiger nach zwölf Spieltagen auf Platz acht und damit unmittelbar hinter die Europapokalplätze hievt. © IMAGO / foto2press
8. November 2022: Zugegeben, eine 1:6-Klatsche lässt einen Torwart nie gut aussehen. Auch Jiri Pavlenka erwischt gegen den FC Bayern nicht unbedingt seinen besten Tag. Der Torhüter des SV Werder Bremen pariert beim Stand von 1:1 aber einen Elfmeter von Eric Maxim Choupo-Moting und hält sein Team in der Allianz-Arena somit noch ein paar Minütchen länger im Spiel.
8. November 2022: Zugegeben, eine 1:6-Klatsche lässt einen Torwart nie gut aussehen. Auch Jiri Pavlenka erwischt gegen den FC Bayern nicht unbedingt seinen besten Tag. Der Torhüter des SV Werder Bremen pariert beim Stand von 1:1 aber einen Elfmeter von Eric Maxim Choupo-Moting und hält sein Team in der Allianz-Arena somit noch ein paar Minütchen länger im Spiel. © IMAGO / SVEN SIMON
11. Februar 2023: Auch gegen Top-Team Borussia Dortmund kann Jiri Pavlenka die Niederlage (0:2) des SV Werder Bremen nicht verhindern. Mit einer starken Leistung sorgt der Torhüter aber dafür, dass das Spiel nicht noch früher entschieden ist oder das Ergebnis noch deutlicher ausfällt. Unter anderem gegen Marco Reus ist „Pavlas“ glänzend zur Stelle.
11. Februar 2023: Auch gegen Borussia Dortmund kann Jiri Pavlenka die Niederlage (0:2) des SV Werder Bremen nicht verhindern. Mit einer starken Leistung sorgt der Torhüter aber dafür, dass das Spiel nicht noch früher entschieden ist und das Ergebnis noch deutlicher ausfällt. Unter anderem gegen Marco Reus ist „Pavlas“ glänzend zur Stelle. © IMAGO/Revierfoto
Viel zu tun bekommt Jiri Pavlenka am 2. September 2023 nicht. Und dennoch ist es rückblickend ein besonderes Spiel des Schlussmanns vom SV Werder Bremen: Beim 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 bleibt Jiri Pavlenka letztmals als Bremer Nummer eins ohne Gegentor. Hier klärt er außerhalb des 16ers per Kopf gegen Leandro Barreiro.
Viel zu tun bekommt Jiri Pavlenka am 2. September 2023 nicht. Und dennoch ist es rückblickend ein besonderes Spiel des Schlussmanns vom SV Werder Bremen: Beim 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 bleibt Jiri Pavlenka letztmals als Bremer Nummer eins ohne Gegentor. Hier klärt er außerhalb des 16ers per Kopf gegen Leandro Barreiro.  © IMAGO/kolbert-press
7. Oktober 2023: Bei der 2:3 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim macht Jiri Pavlenka sein letztes Spiel als Nummer eins des SV Werder Bremen. In der anschließenden Länderspielpause verletzt sich der Torhüter bei der tschechischen Nationalmannschaft, woraufhin ihm Michael Zetterer in Bremen den Rang abläuft...
7. Oktober 2023: Bei der 2:3 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim macht Jiri Pavlenka sein letztes Spiel als Nummer eins des SV Werder Bremen. In der anschließenden Länderspielpause verletzt sich der Torhüter bei der tschechischen Nationalmannschaft, woraufhin ihm Michael Zetterer in Bremen den Rang abläuft... © IMAGO/Eibner
19. Mai 2024: Das letzte Spiel im Dress des SV Werder Bremen. Zum Einsatz kommt Jiri Pavlenka gegen den VfL Bochum zwar nicht, doch neben einer emotionalen Verabschiedung lässt sich „Pavlas“ verdientermaßen auch noch einmal von den Fans feiern.
19. Mai 2024: Das letzte Spiel im Dress des SV Werder Bremen. Zum Einsatz kommt Jiri Pavlenka gegen den VfL Bochum zwar nicht, doch neben einer emotionalen Verabschiedung lässt sich „Pavlas“ verdientermaßen auch noch einmal von den Fans feiern. © gumzmedia
... Nun heißt es Abschied nehmen für Jiri Pavlenka. Danke für sieben treue Jahre beim SV Werder Bremen und alles Gute für die Zukunft, „Pavlas“!
... Nun heißt es Abschied nehmen für Jiri Pavlenka. Danke für sieben treue Jahre beim SV Werder Bremen und alles Gute für die Zukunft, „Pavlas“! © gumzmedia

„Es ist schade, dass sie gehen, auch wenn es zum Fußball dazugehört“, sagt Trainer Ole Werner. „Grosso und Pavlas sind für mich zwei Spieler, die absolute Vorbilder in Sachen Professionalität und Fleiß sind. Sie sind absolute Teamplayer.“ Das zeigte sich noch einmal ganz besonders in der abgelaufenen Saison. Beide Akteure des SV Werder Bremen stellten sich komplett in den Dienst der Mannschaft, obwohl für sie selbst nicht mehr allzu viel Spielzeit herumkam. Besonders Jiri Pavlenka hatte sportlich zu leiden, verlor er seinen Stammplatz doch nicht etwa wegen schlechter Leistungen, sondern aufgrund einer Verletzung und der Tatsache, dass Ersatzmann Michael Zetterer seinen Job derart gut machte, dass es keinen Grund mehr für einen erneuten Tausch gab.

Werder Bremens Ole Werner über Nick Woltemade: „Er hat eine tolle Entwicklung genommen, die er auch woanders fortsetzen wird“

So blieb der 32-jährige Tscheche Zuschauer und ging nicht nur bei Werder Bremen leer aus, sondern rückte auch bei der Nationalmannschaft seines Heimatlandes, für das er eigentlich bei der EM spielen wollte, ins Hintertreffen. Der Fußball, er ist eben manchmal ein brutales Geschäft. Eines, in dem noch nicht bekannt ist, wie es für Jiri Pavlenka sportlich weitergeht.

Anders sieht es bei Nick Woltemade aus, der vor einem Wechsel vom SV Werder Bremen zum VfB Stuttgart steht und am Samstag letztmals in seiner Geburtsstadt das Trikot seines Herzensvereins trug. Bei der abschließenden Runde an den Tribünen vorbei musste auch der Offensivmann mehrmals kräftig durchatmen, um Herr seiner Emotionen zu bleiben. „Nick war sehr lange im Verein und hat eine tolle Entwicklung genommen, die er hundertprozentig auch woanders fortsetzen wird“, gab Ole Werner dem Youngster mit auf den Weg.

Werder Bremens Ole Werner über den Abschied von Pavlenka, Woltemade und Groß: „Wir werden merken, dass sie nicht mehr da sind“

Bei Werder Bremen müssen dagegen nun die Lücken gefüllt werden, die das Trio hinterlassen wird. „Das ist immer eine Aufgabe, wenn Spieler gehen, die auf unterschiedliche Art und Weise die Kabine mitgeprägt und Verantwortung übernommen haben“, gestand Ole Werner. „Die Erfahrung zeigt aber auch, dass dann andere in neue Rollen reinrutschen. Es wird Bewegung da sein, die der eine oder andere vielleicht braucht, um seinen nächsten Schritt zu machen. Das ist ein normaler Prozess. Und trotzdem werden wir merken, dass die drei Spieler nicht mehr da sind.“ (mbü)

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