Werder-Profi hofft auf schnelle Rückkehr
„Die OP ist gut gelaufen“: Njinmah soll Werder noch in dieser Saison entscheidend helfen
Justin Njinmah wurde am Donnerstag am Sprunggelenk operiert, hofft aber auf eine schnelle Rückkehr auf den Platz. Darauf hofft auch der SV Werder Bremen, schließlich könnte der schnelle Stürmer die entscheidenden Impulse im zuletzt lahmenden Offensivspiel der Grün-Weißen setzen.
Bremen – Der kurze Gruß aus dem Krankenhaus kam schnell, Justin Njinmah teilte am vergangenen Donnerstag via Instagram direkt ein Bild von sich nach der überstandenen Operation am Sprunggelenk – liegend im Bett und die OP-Haube noch auf dem Kopf. Der Angreifer des SV Werder Bremen lächelte auf dem Foto und ließ den Betrachter mit ein paar zusätzlichen Worten wissen, dass er davon ausgehe, „schneller zurückzukehren, als es manch einer erwarten würde“. Ein genaues Datum für eine Rückkehr auf den Platz gibt es so kurz nach dem Eingriff in Berlin logischerweise nicht, bei Werder ist die offizielle Sprachregelung bislang, dass Njinmah „in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung“ stehe. Cheftrainer Ole Werner ist aber guter Dinge, dass der 22-Jährige in dieser Saison noch entscheidende Impulse wird geben können.
Werder Bremens Ole Werner über Justin Njinmah: „Wir hoffen schon, dass er uns noch in ein paar Spielen zur Verfügung steht“
„Die OP ist gut gelaufen und jetzt müssen wir sehen“, sagt Ole Werner. „Ich will keine Prognose wagen, aber wir hoffen schon, dass er uns noch in ein paar Spielen zur Verfügung steht.“ Der Plural ist dabei durchaus interessant, schließlich drängt zur Erfüllung dieses Wunsches die Zeit. Am nächsten Wochenende steht bereits der 29. Spieltag an, die aktuelle Bundesliga-Saison biegt mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Und Justin Njinmah wird fraglos nicht direkt aus dem Krankenbett zurück auf den Rasen hüpfen, sondern eine gewisse Phase der Wiedereingewöhnung benötigen. Gut gebrauchen könnte der SV Werder Bremen den schnellen Offensivakteur ohne Zweifel.
Marvin Ducksch plagt sich mit einer Wadenprellung aus dem Spiel bei Eintracht Frankfurt herum und ist seit Wochen ohne Torerfolg. Nick Woltemade ist zwar fit, ihm mangelt es aber an gefährlichen Szenen im gegnerischen Strafraum. Dawid Kownacki hat seine kürzlich erlittene Muskelverletzung zwar auskuriert und ist zurück im Kader, aber bislang noch nicht die gewünschte Verstärkung im Sturm. Rafael Borré, der während der Hinrunde einige wichtige Akzente gesetzt hat, durfte im März doch noch nach Brasilien wechseln. Das sorgt für eine gehörige Flaute im Angriff des SV Werder Bremen – die ein fitter Justin Njinmah beenden könnte. (mbü)
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