Njinmah aktuell in Top-Form

Njinmah wirbelt weiter für Werder und findet's selbst „ein bisschen surreal“ 

Justin Njinmah (mi.) ist aus der Startelf des SV Werder Bremen nicht mehr wegzudenken.
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Justin Njinmah (mi.) ist aus der Startelf des SV Werder Bremen nicht mehr wegzudenken.

Justin Njinmah ist bei Werder Bremen im neuen Jahr absolut gesetzt und bedankt sich für dieses Vertrauen mit enorm starken Auftritten. Im Anschluss an den Sieg gegen den SC Freiburg hat der Stürmer über sein aktuelles Formhoch gesprochen.

Bremen – Spielentscheidend war die Szene nicht, im Gegenteil, denn am Ende blieb sie ertraglos. Und doch stand sie stellvertretend für den beeindruckenden Auftritt, den Justin Njinmah während Werder Bremens Heimspiel gegen den SC Freiburg (3:1) gezeigt hat. Im ersten Durchgang lief beim Stand von 1:1 bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als der pfeilschnelle Angreifer Freiburgs Michael Gregoritsch auf der linken Außenbahn einfach stehen ließ und sich dabei auch von einem rustikalen Trikotzupfer nicht stoppen ließ. Hohes Tempo, wild entschlossen, so machte sich Njinmah auf den Weg – und so präsentierte er sich auch während des gesamten Nachmittags. Der Lohn dafür: eine Torbeteiligung, ein eigener Treffer und viel Lob von Mitspielern und Trainer.

„Justin bringt aktuell gute Leistungen und arbeitet sehr hart dafür“, sagte Chefcoach Ole Werner, der den 23-Jährigen bereits zum vierten Mal in Folge in der Startelf aufgeboten hatte. „Er gibt uns gerade wenig Anlass, nicht auf ihn zurückzugreifen“, hielt Werner fest, was beim Blick auf einen etablierten Bundesliga-Stürmer wie Rafael Borré, der gegen Freiburg zunächst nur auf der Bank saß, eine noch bemerkenswertere Aussage ist. Den Platz an der Seite des gesetzten Marvin Ducksch dürfte Justin Njinmah bei Werder Bremen vorerst jedenfalls sicher haben.  

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Werder Bremens Justin Njinmah: „Es fühlt sich gerade einfach super an“

Dem Bremer Kapitän Marco Friedl hatte derweil – einmal mehr – das hohe Tempo seines Teamkollegen imponiert. „Bei Justin ist nicht erst seit heute bekannt, dass er mit seiner Geschwindigkeit viele Situationen lösen kann“, sagte der Österreicher, „mich freut’s für ihn, weil er einfach Gas gibt.“ Und genau das möchte Justin Njinmah auch weiterhin tun. „Ich freue mich, dass ich dem Team so gut helfen und ein Unterschiedsspieler sein kann. Ich hoffe, dass es so weitergeht“, sagte der Stürmer des SV Werder Bremen – und erklärte: „Es fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an. Ich komme aus der 3. Liga und hätte nicht erwartet, dass ich mich so schnell auch in der Bundesliga zeigen darf.“
 
Nach 17 Einsätzen bringt es Justin Njinmah für Werder Bremen auf vier Tore und zwei Assists. „Ich habe gewusst, dass ich Anlaufzeit benötige. Ich spüre aber das Vertrauen von Ole Werner und auch von den Mitspielern und weiß, dass ich mal ins Eins-gegen-Eins gehen kann, ohne sofort ausgewechselt zu werden. Es fühlt sich gerade einfach super an.“ (dco)

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