Werder-Profi fällt wochenlang aus
Der Njinmah-Schock: Werder-Profi fällt wochenlang aus
Schlechte Nachrichten für Werder Bremen: Justin Njinmah hat sich gegen Mainz 05 verletzt, jetzt ist die Diagnose da - der Stürmer fällt wochenlang aus!
Bremen – Das ist richtig bitter: Der SV Werder Bremen muss wochenlang auf seinen Stürmer Justin Njinmah verzichten. Der 23-Jährige hat sich am Sonntagabend beim 2:1-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen und wird vier bis sechs Wochen pausieren müssen. Das teilte der Verein am Montagnachmittag mit. „Das ist eine schlechte Nachricht für uns, aber vor allem für Justin. Nach seinem langen Ausfall am Saisonende war er gerade dabei, wieder bei 100 Prozent zu sein. Auf seinem Weg zurück auf den Platz werden wir ihn bestmöglich unterstützen“, wird Cheftrainer Ole Werner in einer Mitteilung zitiert.
Werder Bremens Justin Njinmah musste im Spiel beim 1. FSV Mainz 05 nach zwölf Minuten ausgewechselt werden
Justin Njinmah war gegen den 1. FSV Mainz 05 schon früh ausgefallen. Dominik Kohr hatte ihn bereits nach fünf Minuten im Strafraum gefoult und dem SV Werder Bremen damit den Elfmeter zum 1:0 beschert. Njinmah probierte es nach kurzer Behandlungspause noch einmal, aber es machte keinen Sinn – gestützt von einem Physiotherapeuten humpelte er in die Kabine, für ihn kam in der 12. Minute Marco Grüll ins Spiel. Nach der Partie wirkte Njinmah wieder ganz munter, als er mit den Kollegen auf dem Platz den 2:1-Sieg feierte. Doch eine MRT-Untersuchung ergab am Montag die bittere Diagnose: eine nicht näher definierte Bänderverletzung. Eine Operation ist aber offenbar nicht notwendig.
Justin Njinmah wird nun mindestens die Spiele gegen Bayern, Hoffenheim und Freiburg verpassen. Dann ist Länderspielpause. Für den Angreifer ist der Zeitpunkt der Verletzung besonders bitter. Am Ende der vergangenen Saison war er wegen einer Fußverletzung und einer Virusinfektion lange ausgefallen. Das war ihm auch in der Vorbereitung noch deutlich anzumerken. Beim Bundesliga-Auftakt des SV Werder Bremen in Augsburg zeigte er dann endlich wieder seine alte Klasse, als Joker gelang ihm der Treffer zum 2:2-Endstand. Danach stand er gegen Dortmund und den 1. FSV Mainz 05 jeweils in der Startelf. Die nächsten Partien muss er dagegen von der Tribüne aus verfolgen. (kni)