Kein neuer Rechtsverteidiger

Werder Bremen entscheidet sich gegen Verpflichtung von Testspieler Kallum Cesay

Kallum Cesay trainierte in der vergangenen Woche beim SV Werder Bremen mit, eine Zukunft beim Bundesligisten hat der Rechtsverteidiger aber nicht.
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Kallum Cesay trainierte in der vergangenen Woche beim SV Werder Bremen mit, eine Zukunft beim Bundesligisten hat der Rechtsverteidiger aber nicht.

In der vergangenen Woche trainierte der zurzeit vereinslose Kallum Cesay beim SV Werder Bremen mit. Jetzt hat der Bundesligist eine Entscheidung getroffen, ob der 21-jährige Rechtsverteidiger fest verpflichtet werden soll.

Bremen – Eine Woche durfte er sich als Testspieler beim SV Werder Bremen im Training zeigen und sich Hoffnung auf eine Zukunft bei den Grün-Weißen machen. Doch jetzt hat sich der Bundesligist gegen eine Verpflichtung von Kallum Cesay entschieden: Der vereinslose Rechtsverteidiger wird nicht unter Vertrag genommen. Das teilte der Club am Mittwoch mit.

„Kallum hat das ordentlich gemacht und hat sich auch außerhalb des Platzes gut präsentiert, allerdings ist er doch ein Stück von der Bundesliga entfernt“, erklärt Clemens Fritz als Leiter Profifußball und Scouting in einer Mitteilung des SV Werder Bremen. Kallum Cesay war in der Akademie von Tottenham Hotspur ausgebildet worden, schaffte aber den Sprung zu den Profis nicht. Weil der 21-Jährige seit Sommer vereinslos ist, hätte er sich auch nach dem offiziellen Ende der Transferperiode einem neuen Verein anschließen dürfen.

Werder Bremens Clemens Fritz über Kallum Cesay: „Ihn vorrangig in der U23 einzusetzen, hätte für uns keinen Sinn gemacht“

Auf der Rechtsverteidigerposition hätte Werder Bremen eigentlich durchaus Bedarf gehabt. Mitchell Weiser ist dort zwar gesetzt, aber dessen einziger gelernter Vertreter Felix Agu arbeitet nach monatelangem Ausfall wegen Patellasehnenproblemen immer noch an seinem Comeback. Doch bei Kallum Cesay reicht es offensichtlich auch für den Job als Back-up noch nicht – und auch für die zweite Mannschaft will Werder den Nationalspieler Sierra Leones (vier Einsätze) nicht verpflichten. „Ihn dann vorrangig in der U23 einzusetzen, hätte für uns keinen Sinn gemacht“, sagt Clemens Fritz. (han)

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