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Zell am Ziller - Hoppla, was war das denn?! Werder Bremen hat den zweiten Kurz-Test am Sonntag beim Turnier im Zillertal mit 0:3 gegen den Karlsruher SC verloren.
Gegen den Zweitligisten musste das junge Team, das mit Ausnahme von Martin Harnik und Josh Sargent nur aus U23-Spielern bestand, kräftig Lehrgeld zahlen. Gerade in der ersten Hälfte des Spiels über 2 x 25 Minuten zeigten die Bremer eine desolate Abwehrleistung.
Schon in der ersten Spielminute klingelte es im Kasten von Torwart Luca Plogmann. KSC-Stürmer Marvin Pourie war Julian Rieckmann davongelaufen - 0:1. Kurz darauf schlug Pourie wieder zu. Plogmann kam bei einem langen Ball aus seinem Tor, Niklas Wiemann sprang die Kugel an die Hacke und von dort zu Pourie - und der staubte ab (8.).
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Große Lücken in der jungen Abwehr bei Werder Bremen
Die Lücken in der Bremer Hintermannschaften waren einfach zu groß. Nach einem langen Diagonalball drangen die Karlsruher bis zur Grundlinie durch, legten den Ball zurück, und Philipp Hofmann schob unbedrängt zum 3:0 ein (19.).
Zur zweiten Hälfte stellte Werder-Trainer Florian Kohfeldt hinten um, stabilisierte das Abwehr-Zentrum mit dem eingewechselten Routinier Christian Groß, Niklas Wiemann rückte für Benjamin Goller auf die linke Seite. Viel passierte danach tatsächlich nicht mehr. Die beste Chance hatte noch der Bremer David Philipp, doch aus spitzem Winkel verpasste der 19-Jährige den Anschlusstreffer (27.).