„Bringt enorm viel Talent mit“
Stürmer-Not nach Topp-OP: Wie Werder jetzt mit Talent Musah plant
Nach der Verletzung von Keke Topp steht Werder Bremen mit Salim Musah aktuell nur ein Mittelstürmer zur Verfügung. Wie der SVW mit dem Top-Talent plant.
Der erste Schritt ist getan. Doch bis zum Comeback von Keke Topp werden noch viele weitere folgen müssen. Wie der SV Werder Bremen am Montag mit einem Foto des Stürmers aus einem Krankenhaus in Innsbruck mitteilte, wurde der 22-Jährige am Wochenende erfolgreich operiert. Aufgrund seines Kreuzbandrisses wird Topp den Bremern aber bekanntlich nicht nur bis zum Saisonende, sondern sehr wahrscheinlich auch noch bis in die neue Saison hinein fehlen. „Die Verletzung tut uns für ihn sehr leid. Nichtsdestotrotz ist es für ihn jetzt entscheidend, nach vorne zu schauen“, sagt Sportchef Clemens Fritz gegenüber der DeichStube und hadert wiederholt mit den personellen Sorgen, die die Bremer seit Beginn der Spielzeit begleiten: „Insgesamt mussten wir diese Saison einige Verletzungen verkraften.“
Keke Topp erfolgreich operiert, Jovan Milosevic arbeitet am Comeback – Talent Salim Musah rückt bei Werder Bremen in den Fokus
Erst war es die Außenverteidiger-Position, auf der der Schuh drückte, dann – und zum Teil immer noch – die Innenverteidigung und nun eben der Angriff. Neben Keke Topp fehlt bekanntlich auch Victor Boniface infolge einer Knie-Operation, auch wenn ein mögliches Comeback noch in dieser Saison beim nigerianischen Stürmer nicht mehr ausgeschlossen ist. Der im Winter als Ersatz für Boniface verpflichtete Jovan Milosevic plagt sich zudem bereits seit vier Wochen mit Rückenproblemen. Zwar trainierte die Leihgabe des VfB Stuttgart zuletzt wieder individuell auf dem Platz, sein Einsatz am kommenden Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) ist aber nach wie vor fraglich. Offen ist zudem, wann der 20-Jährige wieder bei hundert Prozent ist. Fast schon unweigerlich rückt bei Werder Bremen daher einmal mehr Salim Musah in den Fokus.
„Bringt enorm viel Talent mit“: So plant Werder Bremen mit Salim Musah
Das Bremer Eigengewächs, das jüngst sein Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft gegeben und nach DeichStube-Informationen das Interesse anderer Bundesligisten geweckt hat, hat mit zwei Kurzeinsätzen gegen Mainz und Wolfsburg seine ersten Schritte im Oberhaus gemacht. Ob der personellen Lage bei Werder Bremen darf sich der gebürtige Oldenburger zudem Hoffnung auf weitere Spielminuten machen. „Salim hat in den vergangenen Wochen im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen und sich seine ersten Einsätze verdient“, betont auch Fritz, bremst zugleich aber die Ansprüche an Salim Musah: „Dennoch sollten wir ihm keinen Rucksack aufsetzen und sollten die Erwartungen dementsprechend einordnen. Wir werden ihn weiterhin behutsam heranführen und fördern, da er enorm viel Talent mitbringt.“ (tos/bvo)
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