Werder blamiert sich im DFB-Pokal

Kommentar zu Werders Pokal-Aus: Ole Werners Pläne gehen nicht auf

Auch Ole Werner muss sich für das blamable Pokal-Aus des SV Werder Bremen gegen Viktoria Köln mit in die Verantwortung nehmen.
+
Auch Ole Werner muss sich für das blamable Pokal-Aus des SV Werder Bremen gegen Viktoria Köln mit in die Verantwortung nehmen.

Von Daniel Cottäus. Die Vorfreude auf die neue Saison war groß beim SV Werder Bremen, speziell auch bei Cheftrainer Ole Werner. Nach dem blamablen Pokalaus gegen den FC Viktoria Köln hat sie nun eine dicke Delle bekommen - woran auch Werner selbst einen gehörigen Anteil trug. So gab es während der Partie vor allem zwei Punkte, die doch sehr verwunderten.

Nummer eins: Ole Werner ließ seine Mannschaft im ersten Pflichtspiel der neuen Saison von Beginn im erst während der Vorbereitung erprobten 3-4-3-System agieren, was auch gegen einen Drittligisten sehr riskant war. Erst Recht in einem Pokalspiel, in dem es um viel Geld ging, das Werder Bremen dringend hätte gebrauchen können. Bereits in den Testspielen war zu erkennen gewesen, dass es in Sachen Abstimmung und Raumaufteilung im 3-4-3 noch Steigerungspotenzial gibt. In Köln setzte sich dieser Eindruck von Anfang an fort. Werder legte einen wackeligen Start hin, der letztlich im Platzverweis gegen Amos Pieper gipfelte. Danach stellte der Coach notgedrungen auf ein 3-4-2 um.

Die Wechsel von Werder Bremens Trainer Ole Werner gehen nicht auf

Nummer zwei: Als Werder Bremen nach 60 Minuten - zu diesem Zeitpunkt längst schmeichelhaft - noch mit 1:0 führte, nahm Ole Werner den (trotz Treffers) unglücklichen Stürmer Marvin Ducksch vom Platz und brachte dafür in Christian Groß einen defensiven Mittelfeldspieler. Ein Wechsel, der die Defensive stärken sollte (was nicht aufging), der von der Mannschaft aber auch als Signal zum Mauern verstanden werden musste. Stürmer Dawid Kownacki, der in der Vorbereitung sehr treffsicher agiert hatte, blieb stattdessen auf der Bank. Auch die späte Einwechslung von Marco Friedl (kam in der 90. Minute für Anthony Jung) warf Fragen auf. Womöglich als Vorgriff auf die erwartete Verlängerung gedacht, brachte sie zusätzliche Unruhe in die letzte Reihe.  

All das trug neben der einmal mehr schwachen Abwehrleistung zum Wirkungstreffer bei, den Werder Bremen von Viktoria Köln verpasst bekam. Und der vor dem bevorstehenden Bundesliga-Auftaktspiel am Freitagabend gegen den FC Bayern München (20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) das Schlimmste befürchten lässt. Drei Trainingstage hat Ole Werner vor dem Duell anberaumt, an denen er mit seinem Team dringend Lösungen finden muss.

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Das sind die Bilder vom Herbstmarkt in Bruchhausen-Vilsen

Das sind die Bilder vom Herbstmarkt in Bruchhausen-Vilsen

Drei Fünfer und wenig Lichtblicke: Die Noten der DFB-Stars gegen Griechenland

Drei Fünfer und wenig Lichtblicke: Die Noten der DFB-Stars gegen Griechenland

Fotostrecke: Matthias Ruhle gewinnt Bürgermeisterwahl in Wildeshausen

Fotostrecke: Matthias Ruhle gewinnt Bürgermeisterwahl in Wildeshausen

Ein Muss für Trödelfans und Schnäppchenjäger: Die Bilder von der 14. Haushalts- und Antikbörse in Haendorf

Ein Muss für Trödelfans und Schnäppchenjäger: Die Bilder von der 14. Haushalts- und Antikbörse in Haendorf

Kommentare