Werders Aufschwung

Kommentar: Die Kohlen sind noch heiß

Jubel um Ishak Belfodil, der Werder mit seinen zwei Toren zum Sieg führte.
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Jubel um Ishak Belfodil, der Werder mit seinen zwei Toren zum Sieg führte.

Der SV Werder hat sich Luft im Abstiegskampf verschafft, darf sich aber nicht vorschnell neue Ziele setzen, kommentiert DeichStuben-Reporter Carsten Sander.

Schon aufgefallen? Werder Bremen ist wieder die Nummer eins im Norden! Durch den 3:1-Sieg in Augsburg ist das Team von Trainer Florian Kohfeldt auf Platz zwölf der Bundesliga-Tabelle geklettert - und hat nach dem HSV und dem VfL Wolfsburg nun auch Hannover 96 hinter sich gelassen. Würde also der deutsche Norden einen Champions-League-Teilnehmer stellen, hätten die Bremer jetzt die besten Chancen.

Wenn allerdings der Westen, der Süden und der Osten dazukommen, ist es in der Gesamtschau der Liga nach wie vor so, dass Werder im Abstiegskampf steckt und sich – vorerst noch – alle Gedanken an das internationale Geschäft (was natürlich nur die Europa League sein kann) verkneifen muss. Richtig gelesen: muss!

Wer so lange im Abstiegskampf steckt wie die Bremer, darf sich nicht vorschnell neue Ziele setzen. Erstmal das eine abhaken, dann ein neues aussuchen – so geht das im Fußball. Den Kopf im Wolkenkuckucksheim zu tragen, während die Füße noch vor heißen Kohlen stehen, ist und bleibt einfach brandgefährlich.

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