Verletzung
Nach Gehirnerschütterung: So sieht der Comeback-Plan für Werder-Profi Schmidt aus
Isaac Schmidt fehlt Werder Bremen wegen einer Gehirnerschütterung. Wann kann er wieder dabei sein? So sehen die nächsten Schritte aus.
Gerade erst hatte sich Isaac Schmidt auf der linken Schienenposition einen Stammplatz erkämpft und die vergangenen vier Spiele von Beginn an bestritten, da bremst ihn nun eine gegen Bayer 04 Leverkusen erlittene Gehirnerschütterung aus. In dieser Woche muss deshalb eine Fußballpause eingelegt werden, hinter einem Einsatz des 26-Jährigen am kommenden Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach steht noch ein großes Fragezeichen. „Es gibt ein Protokoll, das man einhalten muss. Ich denke, dass es Ende der Woche wieder gut sein kann, wenn bis dahin alle Tests positiv verlaufen“, sagt Werders Cheftrainer Horst Steffen.
Fällt Werder Bremen-Profi Isaac Schmidt wegen der Kopf-Verletzung auch gegen Borussia Mönchengladbach aus?
Zum Wiedereinstieg in Training und Spielbetrieb haben alle Profivereine in Deutschland seit 2023 ein gemeinsames Protokoll der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum mehrstufigen „Return-to-Sport nach Gehirnerschütterung“ unterzeichnet. Dieses beinhaltet neben der ersten Untersuchung nach der Verletzung verschiedene Stufen zur Wiedereingliederung ins Geschehen.
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In der Regel beginnen diese Schritte mit leichtem Ausdauertraining, gefolgt von fußballspezifischen Einzelübungen wie Schuss- oder Passformen. Anschließend erfolgt eine anteilige Integration ins Mannschaftstraining, allerdings zunächst ausschließlich in Einheiten ohne Körperkontakt. Erst nach ärztlicher Freigabe ist die vollständige Rückkehr ins Mannschaftstraining erlaubt. Zwischen den einzelnen Stufen sind laut Protokoll jeweils Abstände von mindestens 24 Stunden einzuhalten. Das Spiel des SV Werder Bremen gegen Gladbach am Samstag könnte für Isaac Schmidt daher womöglich noch zu früh kommen. (bvo)
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