Starker SVW-Neuzugang

„Als wäre er schon ewig hier“: Werder Bremen begeistert von Sugawaras schneller Integration

Yukinari Sugawara begeistert beim SV Werder Bremen schon kurz nach seinem Wechsel mit starken Leistungen. Das sagen die Kollegen.

Bremen – Als Horst Steffen im Bauch des Gladbacher Borussia-Parks auf Yukinari Sugawara angesprochen wurde, schüttelte der Cheftrainer des SV Werder Bremen zunächst ungläubig den Kopf – nur um dann mit einem breiten Lächeln zu antworten: „Yuki spielt seit Anfang an so, als wäre er schon ewig hier.“ Treffender hätte man die ersten beiden Auftritte des japanischen Rechtsverteidigers im Werder-Trikot kaum beschreiben können. Ganz so, als hätte er nie etwas anderes gemacht, beackert der 25-Jährige die rechte Außenbahn, lässt defensiv wenig bis gar nichts zu und schaltet sich regelmäßig in die Offensive ein – etwa mit seiner Vorlage zum 1:0 durch Samuel Mbangula beim 4:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

Direkt bestens drauf und integriert: Yukinari Sugawara hat beim SV Werder Bremen einen tollen Start hingelegt.

Nach starker Leistung auch gegen Gladbach: Werder Bremen lobt Neuzugang Yukinari Sugawara

Auch Werders Leiter Profifußball, Peter Niemeyer, ist nicht entgangen, dass die Leihgabe des FC Southampton keinerlei Anlaufschwierigkeiten bei Werder Bremen hatte. „Er verfügt über eine sehr hohe Grundqualität, wodurch er sich schnell in die Mannschaft integrieren konnte“, lobt Niemeyer im Gespräch mit der DeichStube. Und überhaupt ist der japanische Nationalspieler schnell in der Kabine angekommen: „Er ist auch menschlich für uns ein echter Gewinn. Es macht Spaß, ihm bei der Arbeit zuzusehen.“

Für den Teil abseits des Platzes ist insbesondere Mio Backhaus verantwortlich. Der Keeper, dessen Mutter aus Japan stammt und der selbst einige Jahre in Tokio lebte, ist der erste Ansprechpartner für den Neuzugang des SV Werder Bremen, wie Backhaus selbst berichtet: „Wir haben ein Top-Verhältnis. Er ist zwar älter, aber ich versuche, ihn ein Stück weit an die Hand zu nehmen, damit er sich wohlfühlt.“ Vier Jahre trennen die beiden Profis, doch eine Freundschaft ist bereits entstanden. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell einen Buddy in der Kabine habe. Wir sitzen auch nebeneinander. Er fühlt sich wohl – und das ist das, wofür ich sorgen kann.“ (bvo/mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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