Hochwasserschutz am Weserstadion
Nach Tief „Zoltan“: Mobile Spundwände bleiben bei Werder noch bis ins neue Jahr
Wegen Hochwassergefahr wurden rund ums Wohninvest Weserstadion des SV Werder Bremen zuletzt die mobilen Spundwände aufgestellt. Eine Weile bleiben sie auch noch stehen - aus gutem Grund.
Bremen – Kurz vor Weihnachten kam das Hochwasser dem Wohninvest Weserstadion mal wieder gefährlich nahe. Die großen Spundwände als zusätzlicher Schutzwall zum Deich rund um die Arena wurden eiligst durch die mobilen Teile komplettiert – und das wird sich trotz des Abflauens von Orkantief „Zoltan“ in diesem Jahr auch nicht mehr ändern. Wie der SV Werder Bremen auf Nachfrage der DeichStube mitteilte, soll frühestens nächste Woche der normale Zustand wieder hergestellt werden.
Wetter und Hochwassergefahr im Blick: Werder Bremen lässt mobile Spundwände bis ins neue Jahr stehen
Das ist vor allem eine Vorsichtsmaßnahme. Sollte sich die Wetterlage in den nächsten Tagen doch noch einmal ändern, möchten die Verantwortlichen gewappnet sein. Außerdem soll durch einen verfrühten Rückbau unnötige Arbeit vermieden werden, denn die ganze Sache ist schon ziemlich aufwendig. Aber eben auch extrem wichtig – wie die Vergangenheit gezeigt hat. 2013 wäre das Weserstadion bei einer Sturmflut fast abgesoffen. Schließlich liegt es direkt an der Weser in einem Überschwemmungsgebiet. Zum Schutz wurden danach Spundwände gebaut, die an vielen Stellen für Fußwegen und Straßen offen sind, aber mit mobilen Einheiten geschlossen werden können. (kni)