Werder-Transfer-News

Transfer vom Tisch! Günther verlängert in Elversberg - wie Werder jetzt auf den Außenbahnen plant

Der Transfer von Lasse Günther zum SV Werder Bremen ist geplatzt. So läuft jetzt die Suche nach einem weiteren Außenverteidiger.

Update (25. Juni, 17.30 Uhr): Nun ist es offiziell: Lasse Günther hat seinen Vertrag bei der SV Elversberg vorzeitig verlängert und wird den Verein nicht verlassen. Wie der Bundesliga-Aufsteiger am späten Donnerstagnachmittag bekanntgab, hat der Linksfuß ein neues, bis Sommer 2030 gültiges Arbeitspapier unterzeichnet. Ein zuletzt im Raum stehender Wechsel zum SV Werder Bremen ist damit endgültig vom Tisch. Werder muss sich also anderweitig orientieren. Die Bremer wollen neben Felix Agu, Olivier Deman und Mitchell Weiser nach DeichStube-Informationen noch einen vierten Spieler für die defensive Außenbahn verpflichten.

Weiter mit der bisherigen Meldung:

Fahndung auf den Flügeln: Das sind Werder Bremens Pläne für die Außenbahnen – Lasse-Günther-Transfer geplatzt

Vier Planstellen sind vorgesehen, drei davon bereits vergeben: Was die Besetzung der Außenverteidigerpositionen angeht, ist der SV Werder Bremen durch die Vertragsverlängerung mit Mitchell Weiser unlängst einen großen Schritt vorangekommen. Gemeinsam mit Felix Agu und Olivier Deman bildet der Routinier im Bremer Kader aktuell das Flügel-Trio, aus dem in den kommenden Wochen ein Quartett werden soll – schließlich möchte Cheftrainer Daniel Thioune beide Schienen doppelt besetzt wissen. Ist das geschafft, sind Werders Transferpläne für diesen Mannschaftsteil nach Informationen der DeichStube beendet. Eine schnelle Lösung ist jedoch nicht in Sicht.

Umplanung auf der Außenbahn: Der Transfer von Lasse Günther zum SV Werder Bremen ist geplatzt.

Transfer von Lasse Günther geplatzt: Werder Bremen sucht vierten Außenverteidiger für die neue Saison

In der vergangenen Saison hatten die Bremer in Agu, Deman, Weiser, Isaac Schmidt, Yukinari Sugawara und auch Maximilian Wöber gleich sechs Profis für die Außenbahnen unter Vertrag – geplant war das von vornherein jedoch nicht. Da sich Weiser zu Beginn der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zuzog, musste Werder Bremen personell nachbessern, Wöber war zudem vornehmlich für die Innenverteidigung vorgesehen. Nun sollen es wieder vier „klassische“ Außen sein, heißt: Einer muss noch her.

Lasse Günther von Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg stand bis zuletzt weit oben auf Werders Liste – wie die „Bild“-Zeitung nun berichtet, soll der Deal inzwischen jedoch geplatzt sein. Klar ist: Kontakt zum 23-Jährigen bestand schon länger. Die Bremer haben ihre Fühler nach dem gebürtigen Münchner bereits zu einem Zeitpunkt ausgestreckt, als der Elversberger Aufstieg noch gar nicht feststand – mit Erfolg. Günther wollte gerne nach Bremen wechseln. Ganz so einfach war die Sache aber nicht, weil für den Spieler eine Ablösesumme fällig wird. Inzwischen ist von einem Betrag zwischen 2,5 (Günthers aktueller Marktwert) und drei Millionen Euro die Rede. Viel Geld für einen Verein wie Werder Bremen, zumal Günther mangels Bundesligaerfahrung nicht sicher als Soforthilfe verbucht werden kann. Zudem soll Elversberg den Spieler am liebsten halten wollen, laut „Sky“ ist sich der Aufsteiger mit Günther inzwischen über eine Vertragsverlängerung einig.

Kein Lasse Günther, dafür Yukinari Sugawara? So läuft Werder Bremens Suche nach einem weiteren Außenverteidiger

Yukinari Sugawara ist nach DeichStube-Infos hingegen weiterhin ein Kandidat. Der Japaner kennt Verein und Bundesliga bereits und wird nach seiner Saison als Leihspieler in Grün-Weiß von Mannschaft und Verantwortlichen sehr geschätzt. Eine feste Verpflichtung des 26-Jährigen dürfte allerdings mit jedem WM-Einsatz etwas unwahrscheinlicher werden. Zur Erinnerung: Die mit dem FC Southampton vereinbarte Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro hat Werder Bremen verstreichen lassen – in der Hoffnung, durch freie Verhandlungen günstiger zum Zug zu kommen. Ob das gelingt? Fraglich. Viel dürfte davon abhängen, was Sugawara selbst möchte.

Die Position mit Bordmitteln zu besetzen und etwa Top-Talent Luca Höcker ins kalte Wasser zu werfen, ist übrigens keine Option für Werder Bremen. Der 19-Jährige, der bereits im Besitz eines Profivertrags ist, soll behutsam über Einsätze bei der U23 und im Training mit dem Bundesligateam herangeführt werden. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Fabian Kleer

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