Werder und die Mall of Fame

Ex-Werder-Superstar Diego besucht sich selbst – und wundert sich über seine Hände

Diego besucht „sich selbst“: Die Legende des SV Werder Bremen mit seinem Handabdruck in der „Mall of Fame“ der Lloyd Passage.
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Diego besucht „sich selbst“: Die Legende des SV Werder Bremen mit seinem Handabdruck in der „Mall of Fame“ der Lloyd Passage.

Für den Geburtstag des SV Werder Bremen war Diego mal wieder nach Deutschland gereist. Doch die SVW-Legende nutzt die Zeit auch für viele weitere Besuche

Bremen – Diego ist nicht mehr oft in Deutschland, seit seinem letzten Besuch sind schon ein paar Jahre vergangenen. Kein Wunder also, dass der Ex-Mittelfeldstar des SV Werder Bremen in den Tagen nach der großen 125-Jahre-Jubiläumsfeier, für die er die Reise mal wieder auf sich genommen hat, noch ein paar besondere Orte abklappert. Auf Instagram lässt er seine Fans mit Fotos und kurzen Videos daran teilhaben. Er zeigt sich in Wolfsburg, wo er früher auch mal spielte, im Zug nach Hamburg – und natürlich in Bremen.

Werder Bremens Legende Diego besucht seine Bronze-Platte und wundert sich

Ein Abstecher führte ihn dabei in die Lloyd-Passage in der Bremer Innenstadt – wo er sich quasi selbst besuchte. In der „Mall of Fame“ sind die Handabdrücke und Unterschriften von bisher 26 Prominenten, die einen Bezug zu Bremen haben, in Bronzeplatten verewigt – von Peter Maffay und James Last bis Rudi Carrell und Jan Böhmermann. Auch einigen Stars des SV Werder Bremen ist diese Ehre zuteilgeworden: Max Lorenz (zusammen mit Uwe Seeler), Thomas Schaaf, Ailton, Claudio Pizarro und seit 2008 auch Diego.

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht ließ sich Diego von seiner Frau Bruna Leticia filmen, als er sich seine eigene Bronzeplatte genauer anschaute. Der 38-Jährige legte seine Hände in die Abdrücke der Platte, die weiter perfekt passten, wunderte sich aber etwas darüber, warum dort überhaupt seine Hände verewigt sind und nicht – bei ihm als Fußballer – die Fußabdrücke. Diego freute sich aber auch, dass sich seine Nummer 10, die er unter sein Autogramm geschrieben hatte, gleich doppelt auf der Platte wiederfindet. Im Oktober 2008 hatte der damalige Profi des SV Werder Bremen schließlich schon seine Hände in den Gips gedrückt, in der Bronze ist daher der „15.10.2008“ für die Ewigkeit notiert.

Auch Werder Bremen-Legende Ailton schwärmt von Diego

Aber nicht nur Diego selbst zeigt sich in diesen Tagen viel in den sozialen Medien. Weil der einstige Spielmacher-Star, der von einem Abschiedsspiel im Weserstadion träumt, beim Festakt am Samstag für zahlreiche Fotos bereitstand, taucht er auch auf einigen Bildern anderer Menschen aus dem Werder-Kosmos auf. Bei Ailton zum Beispiel. Der Ex-Stürmer, der in der legendären Double-Saison mit 28 Treffern Torschützenkönig wurde, postete ein Foto mit seinem Landsmann und schrieb: „Wenn ich 2004 auch mit diesem Kerl gespielt hätte, hätte ich in der Bundesliga ca. 40 Tore geschossen.“ Für Werder Bremen haben die beiden Brasilianer nie zusammengespielt, nur in der „Mall of Fame“ der Lloyd-Passage liegen beide schon länger gemeinsam. (han)

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