Werder-Legenden werden Zweiter
„Wir hätten auch 6:6 spielen können“: Chancenwucher der Werder-Legenden wird beim Budenzauber in Lingen böse bestraft
Die Legenden des SV Werder Bremen haben den Hallenturniersieg beim Budenzauber in Lingen verpasst - so lief es für die Traditionsmannschaft!
Lingen – Der beste Spieler des Turniers kam vom SV Werder Bremen, der überzeugendste Torhüter ebenfalls – und auch der Publikumspreis ging an die Weser. Nur die ganz große Trophäe, die blieb den Hanseaten beim traditionellen Budenzauber in Lingen verwehrt. Im Endspiel des Hallenturniers unterlagen die Legenden des SVW am Samstag nämlich nach zuvor überzeugenden Auftritten dem VfL Bochum deutlich mit 1:6.
Werder Bremens Nils Petersen: „Wir haben in der Vorrunde schon einiges liegen gelassen, aber im Finale dann mehr denn je“
„Es ist immer die Gefahr, dass man sich ein wenig auf die Leistungen der Vorrunde verlässt und denkt, dass jetzt alles von allein so weitergeht“, sagte Stürmer Nils Petersen, der im Emsland mal wieder in den grün-weißen Dress geschlüpft war. „Wir wussten, dass Bochum unser ärgster Konkurrent sein würde – aber dass es 1:6 ausging, lag eher an uns als am VfL.“ Der Ex-Profi und Kolumnist der DeichStube spielte damit insbesondere auf die Chancenverwertung seines SV Werder Bremen an, die im Finale nicht mehr gestimmt hatte. „Wir haben in der Vorrunde schon einiges liegen gelassen, aber im Finale dann mehr denn je. Es ist vielleicht ein wenig anmaßend, wenn man so deutlich verliert, aber wir hätten auch 6:6 spielen können. Das haben wir trotz Ailton, Fin Bartels und mir nicht geschafft – und das müssen wir uns ankreiden lassen.“
Die Altstars des SV Werder Bremen waren mit einem 5:2 gegen Union Berlin in die Gruppenphase gestartet, anschließend gab es einen 4:0-Erfolg gegen den Hamburger SV. Im Halbfinale wartete dann der VfL Osnabrück, der für die von Thomas Schaaf gecoachte Bremer Auswahl keine sonderlich große Hürde darstellte. Dank eines 5:1-Triumphes ging es ins Endspiel, wo dann die kalte Dusche gegen den VfL Bochum folgte. Philipp Bargfrede wurde am Ende dennoch zum besten Spieler der Veranstaltung sowie zum geteilten Torschützenkönig ernannt, Felix Wiedwald setzte sich bei den Keepern durch, während Ailton als Liebling der Fans ausgezeichnet wurde. Bereits am kommenden Donnerstag gibt es die nächste Vorstellung der Werder-Legenden unterm Hallendach, dann beim nicht minder traditionsreichen Turnier in Oldenburg. (mbü)
Für den SV Werder Bremen spielten: Felix Wiedwald – Felix Kroos, Philipp Bargfrede, Viktor Pekrul, Oliver Hüsing, Dominik Schmidt, Fin Bartels, Nils Petersen, Ailton
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