„Cup der Öffentlichen“ 2026
„Die Halle liegt mir, da ist es nicht so kalt“: So lief das Hallenturnier in Oldenburg für die Werder-Legenden
Die Legenden des SV Werder Bremen haben beim Hallenturnier der Traditionsmannschaften in Oldenburg knapp den vierten Titel in Serie verpasst. So lief der „Cup der Öffentlichen“ 2026.
Oldenburg – Thomas Schaaf lächelte zufrieden, ungeachtet der Tatsache, dass er und seine Mannschaft soeben eine knappe Niederlage hatten einstecken müssen. „Wir wussten, dass es im letzten Spiel nochmal richtig zur Sache geht, und man hat gesehen, dass die Spiele davor Kraft gekostet haben“, sagte der Trainer der Werder-Legenden, die sich beim „Cup der Öffentlichen“ in Oldenburg am Donnerstagabend mit Platz zwei zufriedengeben mussten. Im Endspiel des Hallenturniers der Traditionsmannschaften unterlag Werder Bremen dem Gastgeber VfB Oldenburg mit 1:2. „Es hat trotzdem Spaß gemacht, wir haben ein gutes Turnier gespielt“, sagte Schaaf.
Werder Bremen-Legenden um Naldo und Max Kruse verpassen beim Hallenturnier in Oldenburg knapp den vierten Titel in Folge
Werder Bremen war mit einem wahren Star-Aufgebot in der Oldenburger EWE-Arena an den Start gegangen – schließlich wollte der Verein seine Siegesserie von drei Titeln am Stück (2023 bis 2025) weiter ausbauen. Neben Philipp Bargfrede, Fin Bartels, Mehmet Ekici und Aaron Hunt schnürten unter anderem auch Abwehrhüne Naldo („Es macht mich immer wieder stolz, wenn ich dieses Trikot tragen darf“) und Max Kruse („Hallenturniere liegen mir, da ist es nicht ganz so kalt“) die Schuhe für Grün-Weiß. Zu Beginn half das aber alles nichts: Werders Traditionsmannschaft startete mit einer 4:7-Niederlage gegen die Bundesliga Allstars ins Turnier. Dank eines furiosen 7:0-Erfolgs im zweiten Gruppenspiel zog die Mannschaft danach aber ins Halbfinale ein, wo gegen den 1. FC Köln direkt der nächste Kantersieg folgte (7:1).
Werder Bremen-Traditionsmannschaft beim „Cup der Öffentlichen“: Ailton und Max Kruse treffsicher in der Halle
Obwohl also reichlich Werder-Tore fielen (allein Kruse und Ailton trafen je vier Mal), ging die Auszeichnung für den treffsichersten Spieler am Ende nicht an einen Bremer: Marco Terrazzino von den Bundesliga-Allstars hatte sechs Tore erzielt und sicherte sich damit die Trophäe. DeichStube-Redakteur Marius Winkelmann trug sich übrigens auch in die Torschützenliste ein: Im Gruppenspiel gegen den Hamburger SV (5:0) traf er für den VfB Oldenburg. Den Pokal für den besten Spieler des Turniers sicherte sich am Ende Ex-Bremer Dennis Diekmeier (Bundesliga Allstars), zum besten Keeper wurde Werder Bremens Felix Wiedwald gekürt. (dco/tos)
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