Werder-Youngster gegen Bayern eingewechselt

Leon Opitz erfüllt sich seinen Traum: 18-jähriges Werder-Talent feiert Bundesligadebüt - und erntet ein Sonderlob von Ducksch

Werder Bremens Leon Opitz (re.) im Laufduell mit Dayot Upamecano vom FC Bayern München.
+
Werder Bremens Leon Opitz (re.) im Laufduell mit Dayot Upamecano vom FC Bayern München.

Leon Opitz hat gegen den FC Bayern sein Bundesliga-Debüt für den SV Werder Bremen gefeiert. Marvin Ducksch hat im Anschluss der Partie sehr lobende Worte für das Talent gefunden und auch Ole Werner ist mit der Entwicklung des 18-Jährigen zufrieden.

Bremen – Die Kulisse war sofort da. Mutig hatte sich Leon Opitz den Ball vorgelegt, doch der Youngster des SV Werder Bremen war dann doch noch im Sprintduell mit der Hintermannschaft des FC Bayern München abgekocht worden. Und trotzdem gab es Applaus von den Fans für den unbekümmert auftretenden Opitz, der mit seinen gerade einmal 18 Jahren sein Bundesligadebüt feierte. Ausgerechnet gegen den Rekordmeister. Und quasi die ganze Welt hat auch noch dabei zugeschaut, schließlich wurde das Eröffnungsspiel rund um den Globus live übertragen. Und somit dürfte der U19-Spieler diesen 18. August 2023 trotz einer 0:4-Niederlage gegen die Bayern in bester Erinnerung behalten. 

Ole Werner über Werder Bremens Leon Opitz: „Er ist kein Typ, der Gefahr läuft durchzudrehen“

„Ich glaube, dass der Junge sich das heute absolut über die Leistungen, die er in der Vorbereitung gezeigt hat, verdient hat“, lobte Marvin Ducksch später während eines Sponsorentalks seinen jungen Teamkollegen. Elf Minuten vor dem Ende war Leon Opitz für Anthony Jung eingewechselt worden, reihte sich damit in Werder Bremens Rangliste der jüngsten Debütanten auf Platz neun ein. „Er hat frech aufgespielt und gezeigt, welche Qualitäten er mitbringt. Natürlich braucht er noch seine Zeit, aber man muss ihn jetzt Stück für Stück ranlassen“, befand Ducksch. „Ich glaube, dass er uns in dem einen oder anderen Spiel noch helfen wird.“

Wie viele Gelegenheiten Leon Opitz dazu noch bekommt, wird auch davon abhängen, wie schnell Werder Bremen den ersehnten Transfer auf der linken Seite realisieren kann. Gibt es dort nämlich eine Verstärkung, dürfte der Youngster beim Nachwuchs weiterreifen. So jedenfalls war es ursprünglich geplant. Stippvisiten bei den Profis sind dabei dennoch nicht ausgeschlossen. „Er ist ein Talent und jemand, den wir fördern wollen“, betonte Chefcoach Ole Werner nach dem Bayern-Spiel. „Man hat aber auch ganz gut gesehen, wo noch seine Baustellen liegen.“ Leon Opitz ist zwar auf der linken Außenbahn zu Hause, in den Part des Verteidigers muss er sich jedoch immer noch hineinfinden. Da stimmen manchmal die Abläufe noch nicht hundertprozentig. Aber: „Er lernt jeden Tag und ist zudem ein Spieler, der viel mitbringt“, erklärte Werner. Das Tempo zum Beispiel. Und den Mut, auch mal gegen schier übermächtige Topverteidiger aus München eine Eins-gegen-Eins-Situation zu suchen. „Er wird jetzt weiter seinen Weg gehen“, sagte Werner, der keinerlei Befürchtungen hat, das Opitz nach seinem Debüt abheben könnte: „Er ist kein Typ, der Gefahr läuft durchzudrehen.“ (mbü)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare