Werder-Transfer-News

„Zeit gebraucht, um Fuß zu fassen“: Opitz wartet in Karlsruhe noch auf ersten Einsatz – wie Werder über die Leihe denkt

Leon Opitz außen vor: Warum die Leihgabe des SV Werder Bremen bei Zweitligist Karlsruher SC bislang überhaupt noch nicht zum Einsatz kommt und wie der SVW über die Leihe denkt.

Bremen/Karlsruhe – Seinen Start im vorübergehenden neuen Zuhause dürfte sich Leon Opitz wohl anders vorgestellt haben. Seitdem der 20-Jährige zwei Tage vor Ende des Sommertransferfensters vom SV Werder Bremen zum Zweitligisten Karlsruher SC ausgeliehen wurde, wartet Opitz noch immer auf seine ersten Pflichtspielminuten für die Badener. In den darauffolgenden fünf Zweitligapartien stand der Flügelspieler zwar jeweils im Spieltagsaufgebot, musste die Begegnungen jedoch komplett von der Bank aus verfolgen. „Leon hat etwas Zeit gebraucht, um in Karlsruhe Fuß zu fassen“, sagt Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer im Gespräch mit der DeichStube und betont: „Natürlich wäre es für ihn wünschenswert, wenn er regelmäßig zum Einsatz kommt.“

Werder Bremens Leihgabe Leon Opitz kommt bei Zweitligist Karlsruher SC überhaupt noch nicht zum Zug.

Werder Bremen-Leihgabe Leon Opitz ohne Einsatzminute beim Karlsruher SC: Das ist der Grund

Genau das war schließlich der Hauptgrund, weshalb das Nachwuchstalent Bremen im Sommer noch so spät verlassen hatte. Nachdem Leon Opitz in der vergangenen Saison in der Regionalliga Nord bei Werder Bremens U23 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte (18 Tore und zwölf Assists), absolvierte der gebürtige Bad Oldesloer die komplette Vorbereitung mit den Profis – und zeigte dabei mitunter vielversprechende Ansätze. Die Einsatzchancen wären am Osterdeich aufgrund der großen Konkurrenz in der Offensive jedoch überschaubar geblieben. Eine Rückkehr in die Regionalliga kam für Spieler und Verein gleichermaßen nicht infrage.

Die Leihe nach Karlsruhe – bei der sich der KSC für den kommenden Sommer eine Kaufoption gesichert hat und die Grün-Weißen nach Informationen der DeichStube zudem ein Rückkaufrecht verankert haben, um weiterhin die Kontrolle über die Zukunft des Spielers zu behalten – sollte deshalb als idealer nächster Karriereschritt dienen. „Leon will unbedingt spielen und ist entsprechend ungeduldig“, berichtet Niemeyer, der auch schon persönlich mit dem Zweitligisten in Kontakt getreten ist. „Wir stehen dort aber sowohl mit ihm als auch mit dem KSC im Austausch und beobachten die Situation intensiv.“ Große Sorge, dass die bisher ausbleibenden Einsatzzeiten die Leihe für alle Beteiligten scheitern lassen könnten, hat Werder Bremens Leiter Profifußball jedoch nicht – im Gegenteil: „Wir sind davon überzeugt, dass er mit seiner Qualität zeitnah zum Zug kommt und dem KSC helfen wird.“

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Werder Bremens Leihgabe Leon Opitz ohne Einsatzzeit beim KSC: „Ende der Leihe steht aktuell nicht zur Debatte“

Bislang allerdings besetzt zumeist KSC-Kapitän Marvin Wanitzek die linke offensive Flügelposition, auf der Leon Opitz bevorzugt spielt. Am erfahrenen Routinier gibt es derzeit kein Vorbeikommen für die Bremer Leihgabe. Sollte sich das bis zum Winter nicht ändern, wäre eine vorzeitige Rückkehr zum SV Werder Bremen zumindest theoretisch denkbar – zurzeit spielt dieses Szenario aber keine Rolle, wie Niemeyer klarstellt: „Eine vorzeitige Beendigung der Leihe steht für uns aktuell nicht zur Debatte.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Oliver Mueller

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