Werder-Profi droht längerer Ausfall
Nach Schlag aufs Bein: Werder bangt um Bittencourt
Leonardo Bittencourt musste im ersten von zwei Testspielen gegen Stade Rennes verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der Mittelfeldprofi des SV Werder Bremen droht nun das DFB-Pokalspiel bei Energie Cottbus zu verpassen.
Rennes – Nach 69 Minuten ging es nicht mehr, Leonardo Bittencourt musste vom Platz. Die Kapitänsbinde, die der 30-Jährige bis dato während des Testspiels der B-Elf des SV Werder Bremen gegen die B-Elf von Stade Rennes (1:1) getragen hatte, warf er in Richtung seines Teamkollegen Skelly Alvero, dann humpelte er in Richtung Außenlinie, wo Oliver Burke schon zur Einwechslung bereitstand. Und jetzt? Droht ein längerer Ausfall des Routiniers? Am Abend nach dem Spiel vermochte das bei Werder noch niemand zu sagen. Immerhin: Als Bittencourt mit bandagiertem linken Bein das Stadion in Rennes verließ, lächelte er und wirkte entspannt.
Werder Bremens Peter Niemeyer über Leonardo Bittencourt: „Bei ihm hat ein Muskel zugemacht“
„Ich glaube, dass bei ihm ein Muskel zugemacht hat und hoffe, dass es nicht so schlimm sein wird“, sagte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, nach dem Schlusspfiff, vermutlich sei ein Nerv im Bein des Spielers getroffen worden. „Er hat einen Schlag auf das Bein bekommen, hat danach noch einmal geschossen, und da hat der Muskel zugemacht“, beschrieb Niemeyer die Szene, die letztlich dazu führte, dass die Partie gegen Stade Rennes für Leonardo Bittencourt vorzeitig beendet war. Ursprünglich war geplant gewesen, dass er 90 Minuten auf dem Platz steht.
Nach der Rückkehr nach Bremen dürfte Leonardo Bittencourt eingehend untersucht werden. Spätestens dann dürfte die Frage geklärt sein, ob er ein Kandidat für den Pflichtspielauftakt des SV Werder Bremen im DFB-Pokal bei seinem Ex-Verein Energie Cottbus (Montag, 19. August, 18 Uhr) sein kann - oder nicht. (dco/kni)