Wechsel im Sommer?

Caldirola: Gefangen im Teufelskreis

Luca Caldirola kam in dieser Saison erst einmal zum Zuge.
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Luca Caldirola kam in dieser Saison erst einmal zum Zuge.

Hannover - Hoffnungen hatte er sich machen dürfen, erfüllt wurden sie aber wieder nicht. Luca Caldirola kam auch gegen Hannover 96 nicht zum Einsatz, weshalb der Italiener nun schon seit 24 Partien (!) auf seinen zweiten Saisoneinsatz bei den Werder-Profis wartet.

Unter Coach Florian Kohfeldt hat der Verteidiger noch nie gespielt – und spätestens seit der Partie bei Hannover 96 muss sich Caldirola fragen, was denn noch passieren muss, damit sich daran etwas ändert. Die Ausgangssituation war eigentlich wie gemacht für Caldirola. In Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson fielen der linke Innenverteidiger und der linke Außenverteidiger aus. Beide Positionen kann Linksfuß Caldirola bekleiden. Doch die Wahl fiel auf Rechtsfuß Sebastian Langkamp sowie Leihspieler Marco Friedl. Caldirola hockte auf der Bank, 90 Minuten lang.

Kohfeldt: „Luca hätte Einsatz verdient gehabt“

Dabei hatte Trainer Florian Kohfeldt im Vorfeld der Partie noch öffentlich über Caldirolas Chance gesprochen. „Das war auch kein Theater von mir“, beteuerte der Werder-Coach später: „Die Entscheidung war wirklich lange offen.“ Dass sie wieder und wie immer gegen Caldirola ausfiel, „tut mir menschlich sehr leid. Luca hätte wegen seiner Einstellung und seines Charakters einen Einsatz verdient gehabt“, erklärte Kohfeldt.

Letztlich habe den Ausschlag gegeben, dass Langkamp und Friedl mehr im Rhythmus seien. Kunststück, sie spielen ja auch ab und an. Für Caldirola gilt dagegen: Keine Einsätze, kein Rhythmus, kein Rhythmus, keine Einsätze. Und Kohfeldt gibt zu: „Luca steckt in einem Teufelskreis.“ Um dem zu entkommen, braucht es offenbar mehr als „nur“ zwei Ausfälle in der Abwehr. Oder einen Club-Wechsel im Sommer. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu trotz des bis 2019 laufenden Vertrags kommen wird, wächst mit jedem Spiel, das ohne Luca Caldirola über die Bühne geht.

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