Nach Wolfsburg-Spiel

Werders Ausfall-Liste immer länger: Niklas Stark verletzt raus – Marco Friedl gibt Comeback-Prognose

Niklas Stark musste im Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg verletzt raus. Marco Friedl (kleines Bild) gibt derweil eine Prognose für sein eigenes Comeback ab.
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Niklas Stark musste im Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg verletzt raus. Marco Friedl (kleines Bild) gibt derweil eine Prognose für sein eigenes Comeback ab.

Der SV Werder Bremen wird zusätzlich zur schweren Krise auch noch vom Verletzungspech verfolgt. Ole Werner hat sich jetzt zu den Ausfällen geäußert!

Bremen – Der SV Werder Bremen hat in diesen Tagen nicht nur mit einer handfesten Krise zu kämpfen, sondern auch mit einer ellenlangen Ausfallliste. Gleich sieben Profis fehlen den Norddeutschen derzeit krank oder verletzt. Bei der 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg gesellte sich nun sogar noch ein achter Spieler dazu: Aushilfskapitän Niklas Stark musste zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. „Niklas hat einen Schlag aufs Knie bekommen und musste deshalb raus“, gab Werder-Trainer Ole Werner ein Update zu seinem Innenverteidiger und ergänzte: „Was es jetzt genau ist, weiß ich nicht. Deshalb müssen wir abwarten.“

Werder Bremens Trainer Ole Werner hat Hoffnung, dass einige Profis gegen Bayer Leverkusen zurückkehren

Abwarten müssen die Bremer auch bei einem Quintett, das sich im Verlauf der vergangenen Woche eine Grippe eingefangen hat. Ob die erkrankten Romano Schmid, Marco Grüll, Justin Njinmah, Skelly Alvero und Patrice Covic im kommenden Auswärtsspiel (Samstag, 15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen schon wieder eine Option für den Kader sein könnten, vermochte der Chefcoach des SV Werder Bremen noch nicht zu sagen. Nur so viel: „Ich habe die Hoffnung, dass Romano, der ja der Erste war, den es aus den Socken gehauen hat, vielleicht einen Tick weiter ist als die anderen Jungs.“ Bis zum Leverkusen-Spiel ist schließlich noch eine ganze Woche Zeit. „Klar hat man da die Hoffnung, dass der eine oder andere, der heute nicht zur Verfügung stand, dann nächste Woche wieder im Kader steht“, sagte Werner.

Werder Bremens Marco Friedl geht von Rückkehr gegen Borussia Mönchengladbach aus

Eine Option für die Partie gegen die Werkself ist Marco Friedl mit seiner Innenbandverletzung im Knie definitiv noch nicht. Am Rande des Duells mit den Niedersachsen gab der Kapitän des SV Werder Bremen nun aber immerhin eine erste vorsichtige Comeback-Prognose ab. „Ich hatte bei meiner Verletzung ein bisschen Glück im Unglück, es hätte deutlich schlimmer sein können“, schilderte der Österreicher, der beim 1:0-Heimsieg gegen Mainz bei einem Zweikampf im Rasen hängengeblieben war und sich am Knie verletzt hatte, am „Sky“-Mikrofon. „Das Innenband ist ein bisschen verletzt, drumherum ist auch noch ein bisschen was verletzt“, verriet Friedl, der seitdem schon fünf Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte. „Nach sechs Wochen Pause denke ich, dass es wieder so weit sein könnte, also gegen Gladbach.“ Das Duell mit der Borussia steigt am 15. März. „Wir müssen schauen, wie die nächsten Wochen jetzt laufen, aber ich freue mich schon, wenn ich wieder auf dem Platz helfen kann.“

Wann das bei Werder Bremens Angreifer Marvin Ducksch, der sich beim Pokal-Aus in Bielefeld eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat, der Fall sein wird, steht aktuell noch nicht fest. Bis zum Leverkusen-Spiel dürfte es nach Informationen der DeichStube aber sehr eng werden. (mwi)

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