Werder-Stürmer hofft auf Füllkrug-Verbleib

„Vielleicht erfahren wir in den nächsten Tagen, wofür er sich entscheidet“: Ducksch hofft auf schnelle Einigung zwischen Werder und Füllkrug

Marvin Ducksch (li.) hofft, dass Sturmpartner Niclas Füllkrug weiterhin für den SV Werder Bremen spielt.
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Marvin Ducksch (li.) hofft, dass Sturmpartner Niclas Füllkrug weiterhin für den SV Werder Bremen spielt.

Vor einigen Wochen hat Marvin Ducksch einen Transfer nach Saudi Arabien abgelehnt und stattdessen seinen Vertrag beim SV Werder Bremen verlängert. Jetzt hat der Angreifer seine Entscheidung erklärt und zudem über seine Hoffnung auf einen Verbleib von Niclas Füllkrug gesprochen.

Zell am Ziller – Es ist jetzt schon knapp zwei Wochen her, dass Marvin Ducksch seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt hat. Und damit auch das lange Rätselraten um seine sportliche Zukunft beendete. Denn der Angreifer des SV Werder Bremen erlebte unter anderem einen kleinen Sommerflirt, ein Lockruf aus Saudi-Arabien hatte ihn erreicht. Keine schlechte Gelegenheit, um sich finanziell ordentlich abzusichern. Nun hat der 29-Jährige darüber gesprochen, wie reizvoll ein Transfer in die Wüste für ihn wirklich war - und was er über die Zukunft von Sturmpartner Niclas Füllkrug denkt.

Werder Bremens Marvin Ducksch erklärt, warum er sich gegen einen Transfer nach Saudi Arabien entschieden hat

„Klar hat das viele Geld eine Rolle gespielt. Ich bin in einem guten Fußballeralter“, räumte Marvin Ducksch während des Zillertal-Trainingslagers im „Sky“-Interview ein. „Aber ich fühle mich in der Mannschaft, der Stadt, der Umgebung wohl. Ich mag die Art Fußball zu spielen und was wir hier auch mit dem Trainerteam aufgebaut haben. Ich möchte weiter ein Teil davon sein und deswegen ist mir die Entscheidung relativ leichtgefallen.“ Für Ducksch geht es somit also in der Bundesliga weiter. Dort, wo er in der abgelaufenen Saison mit zwölf Treffern und sieben Vorlagen überzeugte und entscheidenden Anteil am Klassenerhalt des SV Werder Bremen hatte.

Inzwischen träumt Ducksch sogar von einem Engagement in der deutschen Nationalmannschaft, will in den kommenden Monaten alles dafür geben, um vielleicht doch irgendwie auf den Zug zur EM 2024 im eigenen Land aufzuspringen. Doch selbst wenn dieses ambitionierte Ziel nicht realisierbar sein sollte – die womöglich positiven Leistungen bei Werder Bremen könnten einen angenehmen Nebeneffekt für ihn haben. „Wenn ich in den nächsten Jahren weiter guten Fußball spiele, kann ich mir vorstellen, dass nochmal ein Angebot aus Saudi-Arabien kommen würde“, erklärte Marvin Ducksch.

Werder Bremens Marvin Ducksch über Niclas Füllkrug: „Ich würde mich freuen, wenn der gemeinsame Weg weiter geht“

Doch erst einmal zählt das Hier und Jetzt. In Österreich wird derzeit fleißig an der Taktik des SV Werder Bremen geschraubt, durch die Umstellung auf einen Dreiersturm ergeben sich auch für Marvin Ducksch Veränderungen. Zudem ist die Konkurrenz im Sturm nicht eben geringer geworden, in Dawid Kownacki und Justin Njinmah lauern zwei Akteure auf Einsätze, die anders als Ducksch während der Vorbereitung auch schon Tore erzielt haben. Und dann ist da natürlich noch Niclas Füllkrug, mit dem der gebürtige Dortmunder in den vergangenen beiden Jahren so prächtig harmoniert hat. Und es gern auch künftig tun will.

Um Füllkrug ranken sich seit Monaten Wechselspekulationen, ein erstes Angebot auf eine Vertragsverlängerung bei Werder Bremen entsprach nicht den Vorstellungen des 30-Jährigen. Vielleicht geht jetzt aber trotzdem alles ganz schnell – diesen Eindruck erweckt zumindest eine Einschätzung von Marvin Ducksch: „Ich würde mich natürlich freuen, wenn der gemeinsame Weg weiter geht. Vielleicht erfahren wir in den nächsten Tagen, wofür er sich entscheidet.“ (mbü)

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