Amüsante DFB-Nominierung
Werders Neu-Nationalspieler Ducksch: Wenn der Bundestrainer beim Fortnite-Zocken stört
Werder Bremens Marvin Ducksch verrät ein amüsantes Detail zu seiner DFB-Nominierung und schwärmt von den Eindrücken bei der deutschen Nationalmannschaft.
Frankfurt – Nach seiner erstmaligen Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft war Marvin Ducksch in aller Munde. Der Stürmer des SV Werder Bremen musste und durfte gleich mehrfach von seinem wahr gewordenen Kindheitstraum berichten. Nun hat der 29-Jährige ein neues, amüsantes Detail verraten. Und zwar über den Moment, als Bundestrainer Julian Nagelsmann anrief, um ihm zu nominieren.
Bundestrainer Julian Nagelsmann stört Werder Bremens Angreifer Marvin Ducksch beim Fortnite-Zocken
„Ich saß da tatsächlich auf der Couch und habe mit meinen Jungs Fortnite gezockt“, erzählt Ducksch mit einem Grinsen in einem Kurzvideo, das auf dem offiziellen Instagram-Account der deutschen Nationalmannschaft veröffentlicht wurde. Um den Anruf der bis dahin unbekannten Nummer anzunehmen, ging Marvin Ducksch dann aber erstmal „afk“ (away from keyboard = nicht an der Tastatur), wie es in der Gaming-Welt heißt, wenn man das Spiel unterbricht. „Ich habe gesagt, dass ich kurz Pause machen muss“, so Ducksch weiter. Nach dem Telefonat habe er es seinen Freunden aber direkt erzählt, ehe er seine Familie und ein paar Stunden später schließlich auch Niclas Füllkrug angerufen habe.
Mit Füllkrug traf Marvin Ducksch beim DFB dann zumindest auf ein bestens bekanntes Gesicht. Ansonsten habe er sich aber vor allem zunächst an die neuen Dimensionen gewöhnen müssen. „Der Eindruck war sehr krass“, berichtet der Angreifer des SV Werder Bremen: „Ein Riesen-Gebäude. Da muss man erstmal klarkommen – gerade auch als Neuer, der das zum ersten Mal sieht.“
„Es war eine Ehre“: Werder Bremens Marvin Ducksch schwärmt vom Training mit der deutschen Nationalmannschaft
Nur zum Staunen ist Werders Top-Scorer aber gewiss nicht zur deutschen Nationalmannschaft gereist. Zum einen hat er den großen Traum, bei der Heim-EM im nächsten Jahr dabei zu sein und zum anderen kann auch der erfahrene Marvin Ducksch von den besten Fußballern des Landes auf dem Trainingsplatz noch einiges lernen. „Ich habe das sehr ernst genommen. Es war eine Ehre, mit den Jungs auf dem Platz stehen zu dürfen“, schildert der Top-Scorer von Werder Bremen beinahe ehrfürchtig.
„Ich freue mich über jeden Tag, den ich hier sein darf und sauge sehr viel auf. Ich kann mich jeden Tag mit den Jungs weiterentwickeln, jeden Tag dazulernen“, schwärmt der gebürtige Dortmunder weiter und betont: „Dafür bin ich hier und das will ich auch tun.“ Und wenn die Nummer sieben des SV Werder Bremen das direkt im Spiel gegen die Türkei (Samstag, 18. November, 20.45 Uhr) oder in Österreich (Dienstag, 21. November, 20.45 Uhr) auch für die deutsche Nationalmannschaft auf den Platz bringen kann, dürfte Marvin Ducksch ein weiteres Mal in aller Munde sein. (tos)