„Wir müssen uns breiter aufstellen“

Kruse fordert Verstärkungen

Max Kruse
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Max Kruse fordert Verstärkungen bei Werder Bremen.

Bremen - Klare Worte von Werder-Star Max Kruse: Nach dem 1:1 zum Rückrunden-Start gegen 1899 Hoffenheim hat der 29-Jährige öffentlich Verstärkungen gefordert.

„Ich bin gespannt, ob wir auf dem Transfermarkt noch etwas machen“, sagte Kruse in der „Sportschau“ - und betonte: „Wir müssen uns einfach breiter aufstellen, jede Verstärkung tut uns gut.“ Damit ist der Angreifer der erste aus dem Verein, der öffentlich ausspricht, was viele im Umfeld schon länger fordern.

Kruse: „Wir haben noch viele Spiele vor der Brust“

Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt geben sich beim Thema Winter-Transfers bisher bedeckt. Möglich ja, zwingend erforderlich nein - so lassen sich die Aussagen des Duos zu diesem Thema zusammenfassen. Kruse sieht das offenbar anders - vielleicht auch, weil Werder vor allem in seinem Mannschaftsteil, dem Sturm, seit der Verletzung von Fin Bartels (Achillessehnenriss) personell arg gebeutelt ist.

„Wir haben noch viele Spiele vor der Brust“, weiß Kruse. Es waren Worte, in denen etwas mahnendes mitschwang. In der Tat ist es nicht auszudenken, was passiert, sollte sich ein weiterer Offensivspieler - im schlimmsten Falle Kruse selbst - verletzen. Bis zum 31. Januar bleibt Werder noch Zeit, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Kruse dürfte aufmerksam beobachten, ob sein öffentlicher Vorstoß im Verein auf Gehör stößt.

Fotostrecke: Werder spielt 1:1 gegen Hoffenheim

Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Freundlicher Empfang von Werder-Coach Florian Kohfeldt (r.) für den früheren Bremer und heutigen Hoffenheimer Florian Grillitsch. © Gumz
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Für Serge Gnabry war es die erste Rückkehr ins Weserstadion seit seinem Abschied aus Bremen im Sommer 2017. © nordphoto
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Eine Kerze von Milos Veljkovic bringt Werder-Torwart Jiri Pavlenka ordentlich in Bedrängnis. Hoffenheim kann die Chance nicht nutzen (10.). © nordphoto
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Ansonsten sahen die Zuschauer im Weserstadion eine ziemlich trockene erste Hälfte ohne große Höhepunkte von Max Kruse und Co.. © dpa
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Kurz vor der Pause schlug Hoffenheim dann zu. Nach einer Ecke brachte Gnabry den Ball in den Strafraum - Benjamin Hübner köpfte ein (39.). Hoffenheim führt zur Pause. © nordphoto
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Im zweiten Durchgang glich Werder aus. Ausgangspunkt war erneut eine Ecke. In der Mitte stand Theodor Gebre Selassie richtig und drosch den Ball ins Tor. © nordphoto
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Werder bejubelte den Ausgleich in der 63. Minute. © nordphoto
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim
Kurz nach dem Ausgleich hätte Hoffenheim beinahe wieder zugeschlagen. Doch mit einer Glanzparade rettete Jiri Pavlenka Werder vor dem schnellen erneuten Rückstand. Die Partie wurde danach wesentlich munterer. Es blieb aber beim 1:1. © dpa

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