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Wolfsburg – Nein, der Name Maximilian Eggestein spielte am Dienstag keine Rolle bei der deutschen Nationalmannschaft. Auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem ersten Länderspiel des Jahres am Mittwoch in Wolfsburg gegen Serbien wurde der Bremer Neuling nicht einmal erwähnt.
Bundestrainer Joachim Löw kam in seinen Ausführungen zu der bevorstehenden Partie gänzlich ohne Eggestein aus. Frage: Wird das auch für das Spiel selbst gelten?
Es ist natürlich sehr stark davon auszugehen, dass Maxi Eggestein nicht in der deutschen Startelf auftauchen wird. In einem Mittelfeld, das sich in dem Test für den Start der EM-Qualifikation gegen die Niederlande am Sonntag aufwärmen soll, sind vermutlich Joshua Kimmich und Toni Kroos erste Wahl.
Ilkay Gündogan und Leon Goretzka gelten als favorisierte Alternativen. Löw: „Wir müssen uns in gewisser Weise einspielen. Wir wollen alle Spieler auf die Niederlande vorbereiten, das ist das Spiel mit der höheren Wertigkeit. Alles ist darauf ausgerichtet.“
Dennoch gibt es Möglichkeiten für Maxi Eggestein, im Verlauf des Spiels nachzurücken. Denn Kimmich, Kroos, Gündogan und Goretzka sind allesamt Spieler, die in ihren Clubs einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Löw hat ein Auge darauf, sagt: „Ich muss vielleicht ein bisschen Rücksicht nehmen auf die Spieler, die viele englische Wochen hatten, und schauen, wie deren Frische ist.“
Heißt: Keine 90 Minuten, sondern vielleicht nur 60 oder 45 Minuten. Das erhöht immerhin Eggesteins Chancen, gegen Serbien wenigstens in der Schlussphase für ein paar Minuten eingewechselt zu werden. Es wäre nach elf U21-Länderspielen seine Premiere als A-Nationalspieler.
Löw hat den 22-Jährigen und die anderen Neulinge Lukas Klostermann und Niklas Stark zudem mit Weitsicht eingeladen. Ihm ist es ernst mit dem Verjüngungskurs, „ich bin bereit das Risiko einzugehen“.