Innenverteidiger-Vorstellung
Österreich-Achse bei Werder: Neuzugang Wöber hofft auf Schmid-Verbleib und Zusammenspiel mit Friedl
Maximilian Wöber freut sich auf die Österreich-Connection beim SV Werder Bremen: Wie er Romano Schmid vom Verbleib überzeugen will und wie er über die Konkurrenz mit Marco Friedl denkt.
Bremen – Sie kennen sich bereits bestens aus der österreichischen Nationalmannschaft, bald könnten sie auch beim SV Werder Bremen gemeinsam auf dem Platz stehen: Maximilian Wöber, Marco Friedl und Romano Schmid. Letztere kehren allerdings erst am 15. Juli aus dem Urlaub ins Training zurück – und ob es wirklich zum gemeinsamen Auftritt in der Bundesliga für Werder kommt, ist derzeit noch offen. Denn: Romano Schmid gilt weiterhin als wahrscheinlichster Verkaufskandidat in einem Transfersommer, in dem Werder einen Transferüberschuss von 7,5 Millionen Euro erzielen will und muss. Auf die Frage, ob Neuzugang Wöber seinem Nationalmannschaftskollegen bereits geschrieben habe, dass dieser nun nicht mehr aus Bremen wegdürfe, antwortete der 27-Jährige am Donnerstag in einer Medienrunde mit einem Lächeln: „Wir haben tatsächlich zum Spaß so ähnliche Nachrichten geschrieben. Er hat geantwortet, dass er sich sehr freuen würde, mit mir auf der linken Seite zu spielen.“
Werder Bremen-Neuzugang Maximilian Wöber lobt Romano Schmid
Maximilian Wöber würde sich über diese Konstellation in jedem Fall freuen: „Romano ist mittlerweile ein gestandener Bundesligaspieler und macht seine Sache richtig gut.“ Der Neuzugang des SV Werder Bremen weiß jedoch auch, dass Wunsch und Realität im Profifußball nicht immer zusammenpassen: „Am Ende müssen er, seine Familie und sein Management entscheiden, was das Beste für ihn ist. Ich bin mir sicher, dass sie eine gute Entscheidung treffen werden.“
Konkurrenz bei Werder Bremen? Maximilian Wöber und Marco Friedl freuen sich auf Zusammenspiel
Selbst wenn Romano Schmid wechseln sollte, blieben Wöber immerhin noch Marco Friedl und Marco Grüll – zwei weitere Kollegen aus dem Nationalteam – als enge Bezugspersonen in Bremen. Doch stellt sich bei Friedl nicht auch die Frage, wie sehr sich der Werder-Kapitän über den Transfer seines möglichen Positionskonkurrenten in der Innenverteidigung gefreut hat? „Als ich das erste Mal mit ihm gesprochen habe, war er sofort Feuer und Flamme“, gibt Wöber Entwarnung und erklärt: „Er hat sich extrem gefreut, dass wir vielleicht nicht nur im Nationalteam, sondern auch im Verein zusammenspielen.“ Mit Blick auf die mögliche Formation sagt der Neuzugang: „Wenn wir Dreierkette spielen – da hat Marco letztes Jahr fast immer in der Mitte gespielt –, würde sich das super ausgehen. Vielleicht kommen wir uns dann gar nicht so oft in die Quere.“ Maximilian Wöber möchte viel lieber Seite an Seite mit seinen Nationalmannschaftskollegen auf dem Feld Erfolge für Werder Bremen feiern – und zwar am liebsten gemeinsam mit Friedl und Schmid. (bvo)
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