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Bremen - Zu Werders Auswärtsspiel bei Bayern München reist er mit - zum Bremer Kader wird Michael Zetterer aber noch nicht wieder gehören. Dem steht seine Verletzung am linken Handgelenk nach wie vor im Wege.
Wann der 22-jährige Torhüter wieder auf dem Fußballplatz stehen kann, lässt sich derzeit nicht seriös beantworten. „Momentan kann ich leider noch nicht viel machen, auch keine Ausdauerübungen, da mein Blutdruck gering gehalten werden muss. Den Gips muss ich noch circa vier Wochen tragen, dann wird man sehen, wie gut alles verheilt ist“, sagte Zetterer gegenüber "werder.de".
Anfang November hatte er die bittere Diagnose erhalten, dass sein Kahnbeinbruch im linken Handgelenk nicht richtig verheilt ist - eine erneute Operation wurde daraufhin erforderlich. „Ich gehe davon aus, dass ich nach dem Bruch im Kahnbein vielleicht etwas zu ungeduldig war, trainiert habe wie ein Wahnsinniger, obwohl es zu diesem Zeitpunkt dafür noch zu früh war“, blickte der gebürtige Münchner zurück, der aktuell zum dritten Mal in seiner Karriere Probleme mit dem linken Handgelenk hat. „Natürlich hatte ich zu Beginn blöde Gedanken, aber ich habe durch meine Familie, Freunde und die gesamte Werder-Familie extrem viel Rückhalt bekommen. Das hat mir sehr geholfen“, betonte Zetterer.
Bis er wieder fit ist, sitzt er auf der Tribüne und schaut den Kollegen von dort aus zu. „Ich finde, wir haben uns zuletzt enorm verbessert. Da kann man endlich wieder hinschauen“, scherzte der Keeper, der vor wenigen Tagen aus seiner Heimat in Oberbayern nach Bremen zurückgekehrt ist und seine Reha im Norden fortsetzen wird.