Beim Werder-Spiel in München
U19-Spieler Schmetgens mit Kader-Premiere – Werder-Trainer Werner begründet Entscheidung
Der erst 17-jährige Mick Schmetgens feiert gegen den FC Bayern München seine Kader-Premiere für den SV Werder Bremen. Trainer Ole Werner nennt die Gründe.
Bremen - Während sich die meisten 17-Jährigen auf ihren Schulabschluss oder die ersten beruflichen Schritte vorbereiten, steht Mick Schmetgens vor einer ganz besonderen Herausforderung: Der Innenverteidiger gehört zum Profikader für Werders Auswärtsspiel beim FC Bayern München (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). „Er ist ein sehr junger Spieler, der sehr lernwillig ist“, sagt Trainer Ole Werner über Schmetgens, der normalerweise für die U19 des SV Werder Bremen spielt.
Mick Schmetgens feiert gegen FC Bayern München Kader-Premiere für Werder Bremen - Ole Werner lobt
Nach dem Abschlusstraining am Donnerstag stand endgültig fest: Werder Bremen muss in München auf gleich drei Innenverteidiger verzichten. Neben den gesperrten Marco Friedl und Niklas Stark fällt auch Julian Malatini mit Wadenproblemen aus. Dadurch erhält Mick Schmetgens die Chance, erstmals Profi-Luft zu schnuppern. Im Training mit den Profis war der deutsche U17-Nationalspieler bereits häufiger dabei – und hinterließ dabei einen guten Eindruck, wie Werner bestätigt: „Er versteckt sich nicht, geht gut in die Zweikämpfe und hat ein gutes Tempo.“ An eben diese hohe Geschwindigkeit im Profifußball soll Schmetgens über regelmäßige Trainingseinheiten behutsam herangeführt werden. „Wie jeder andere, der aus der Jugend zu den Profis kommt, muss auch er sich noch an das Tempo gewöhnen und in der Entscheidungsfindung besser werden“, erklärt Werner.
Mick Schmetgens hatte bislang in dieser Spielzeit für die U19 in zwölf Ligaspielen auf dem Platz gestanden und dabei zwei Tore erzielt. Nun bringt ihn die angespannte Personalsituation früher als gedacht in den Profi-Kader des SV Werder Bremen. Die Nominierung ist für Werner aber keine reine Notlösung: „Mick ist auf einem sehr guten Weg“, betont der Werder-Coach. „Die Berufung in den Kader ist eine Belohnung für seine harte Arbeit in den letzten Wochen und Monaten.“ (bvo)