Werder-Transfer-News
Erst Reha, dann Vertragsgespräche: Werders Plan mit Veljkovic
Der SV Werder Bremen will Gespräche mit dem derzeit verletzten Milos Veljkovic über dessen Zukunft führen. Leiter Profifußball Peter Niemeyer skizziert den Fahrplan mit dem Serben.
Bremen – Milos Veljkovic ist verletzt, reist deshalb nicht zur serbischen Nationalmannschaft, was während der Länderspielpause grundsätzlich Gelegenheit bieten würde, um mit dem Spieler in aller Ruhe über dessen am 30. Juni 2025 auslaufenden Vertrag zu sprechen. Der SV Werder Bremen hat das allerdings nicht vor. Noch nicht.
„Wir haben noch keinen genauen Zeitplan hinterlegt, aber bis spätestens zum Winter werden wir gemeinsam über die Zukunft reden“, sagt Leiter Profifußball Peter Niemeyer auf Nachfrage der DeichStube. Aktuell stünde für Milos Veljkovic ohnehin etwas anderes im Mittelpunkt. „Erstmal ist es wichtig für Milos, dass er sich voll auf seine Reha konzentriert, damit er möglichst schnell wieder fit ist.“ Seit dem ersten Spieltag plagt den 29-Jährigen eine hartnäckige Fußverletzung. Bis er wieder zur Verfügung steht, wird es noch dauern. „Seine Genesung schreitet voran, allerdings in kleinen Schritten“, sagt Niemeyer. „Für das Wolfsburg-Spiel wird er noch kein Thema sein.“ Werder Bremen tritt nach der Länderspielpause am Sonntag, 20. Oktober, ab 17.30 Uhr bei den Niedersachsen an.
Werder Bremen will Vertragsgespräche mit Milos Veljkovic führen: Ausgang offen
Mit seiner inzwischen knapp neunjährigen Clubzugehörigkeit ist Milos Veljkovic, der im Februar 2016 aus der zweiten Mannschaft von Tottenham Hotspur an die Weser kam, der dienstälteste Feldspieler im Aufgebot des SV Werder Bremen. Aktuell bringt er es auf 228 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Ob er auch in der neuen Saison weitere sammeln wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Milos Veljkovic fühlt sich zwar grundsätzlich wohl in Bremen, vermied während des Sommers aber ein klares Bekenntnis zum Verein. Kurz vor dem Ende der Transferphase wurde der Serbe mit dem spanischen Erstligisten CA Osasuna in Verbindung gebracht, konkretisiert hat sich das aber nicht. Fest steht: Werder Bremen wird mit dem verdienten Spieler in den kommenden Wochen ausführlich abgleichen, wie sich beide Seiten eine mögliche gemeinsame Zukunft vorstellen. Ausgang offen. (dco)