Veljkovic über 90 Minuten auf dem Platz

Stark gekämpft, trotzdem verloren: Werder-Profi Veljkovic unterliegt mit Serbien beim EM-Auftakt knapp gegen England

War beim Gegentor ohne Schuld: Werder Bremens Milos Veljkovic, der den EM-Auftakt mit Serbien gegen England knapp verloren hat.
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War beim Gegentor ohne Schuld: Werder Bremens Milos Veljkovic, der den EM-Auftakt mit Serbien gegen England knapp verloren hat.

Am Sonntagabend ist Werder Bremens Milos Veljkovic mit Serbien gegen England in die EM gestartet. So lief das Spiel gegen den großen Titel-Favoriten.

Gelsenkirchen - Die Überraschung ist ausgeblieben! Serbien hat den EM-Auftakt gegen England knapp mit 0:1 (0:1) verloren. Das Tor des Tages in der Veltins-Arena erzielte am Sonntagabend Real-Madrid-Star Jude Bellingham bereits in der Anfangsviertelstunde. In der Folge waren die Serben zwar bemüht, blieben vor dem gegnerischen Kasten aber insgesamt zu ungefährlich. Milos Veljkovic stand in der Startelf und kam über die volle Distanz zum Einsatz. Bei dem Gegentor traf den Innenverteidiger des SV Werder Bremen keine Schuld.

Die Serben waren zunächst vor allem in der Defensive gefordert. England drückte den Außenseiter in die eigene Hälfte und wurde dafür früh belohnt. In der 13. Minute verwertete Jude Bellingham nach einer Flanke von Bukayo Saka per Kopf die erste richtige Möglichkeit zur Führung. Das Tor tat dem Spiel gut, denn in der Folge wurde auch Serbien aktiver und kam zu dem einen oder anderen Abschluss - unter anderem verzog Aleksandar Mitrovic nur knapp (20.). Insgesamt blieben die „Three Lions“ bis zum Pausenpfiff aber das gefährlichere Team. Ein weiterer Treffer sollte zunächst aber nicht fallen. Werder-Profi Milos Veljkovic, der die Position des rechten Innenverteidigers bekleidete, wurde immer wieder in direkten Duellen mit den englischen Offensivspielern gefordert, in denen der 28-Jährige zwar nicht immer souverän aussah, sich aber auch keine größeren Fehler erlaubte.

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Serbien mit Werder Bremens Milos Veljkovic kämpft, belohnt sich gegen England aber nicht

Der zweite Durchgang begann mit mutigeren Serben, die England deutlich früher unter Druck setzten. Vor den Toren hatten beide Teams aber weiterhin Probleme. Die „Three Lions“ zogen sich nun zurück und verwalteten den knappen Vorsprung. Spielerisch zeigten die Briten zu diesem Zeitpunkt einen - gemessen an der hohen individuellen Qualität - enttäuschenden Auftritt. Werder-Verteidiger Milos Veljkovic wurde im zweiten Durchgang zunächst kaum defensiv gefordert. In der 78. Minute fiel dann beinahe aus dem Nichts die Vorentscheidung: Harry Kane setzte sich nach einer Flanke resolut im Luftduell gegen den Bremer durch, doch der serbische Keeper Predrag Rajkovic lenkte den Kopfball mit einer starken Parade noch an die Latte.
 
In der Schlussphase probierte Serbien noch einmal alles und kam durch Dusan Vlahovic zu einer vielversprechenden Chance, den Distanzkracher konnte Jordan Pickford aber gerade so über den Kasten lenken (83.). Die Serben drückten weiter, doch England rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. Da sich Slowenien und Dänemark bereits am frühen Abend mit einem 1:1 getrennt hatten, liegt die Mannschaft um Milos Veljkovic vorerst auf dem letzten Platz in der Gruppe C. Für Serbien geht es am Donnerstag gegen die Slowenen um 15 Uhr weiter. (fwa)

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