Nach Weiser-Kreuzbandriss
Tapetenwechsel für Mitchell Weiser? Werder Bremen gibt Update zur schweren Verletzung
Seit Mitte Juli muss der SV Werder Bremen auf Mitchell Weiser verzichten. Jetzt gibt der Club ein Update zur Verletzung und zum Reha-Plan.
Bremen – Mittlerweile sind die defensiven Außenbahnen des SV Werder Bremen wieder recht ordentlich besetzt. Vor allem auf der rechten Seite entpuppt sich Leih-Zugang Yukinari Sugawara immer mehr als Bremer Glücksgriff. Das Fehlen von Mitchell Weiser konnten die Grün-Weißen nach dem großen Schock, den dessen Kreuzbandriss in der Saisonvorbereitung ausgelöst hatte, somit durchaus kompensieren. Zweifelsfrei ein wichtiger Umstand, schließlich müssen die Bremer noch lange Zeit auf den Kreativspieler verzichten – wenngleich sich Weiser auf dem Weg der Besserung befindet.
Verfolgt das Regionalliga-Spiel der U23 des SV Werder Bremen gegen den VfB Lübeck live im DeichStube-Liveticker!
Mitchell Weiser auf dem Weg der Besserung: Werder Bremen gibt Verletzungs-Update
„Mitch ist die Gehhilfen inzwischen los und kann wieder gehen“, gibt Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube ein Update zu Weisers Genesungsprozess: „Er kommt mit seinem Programm gut voran.“ Gut möglich, dass sich der 31-Jährige dabei für eine Weile vom Osterdeich verabschiedet. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass er einen Teil der Reha an einem anderen Standort macht, weil ein Tapetenwechsel guttun kann“, erklärt Niemeyer. Einen solchen hatte Mitchell Weiser zumindest kurzzeitig bereits Ende Juli, als er die Mannschaft des SV Werder Bremen im Trainingslager im Zillertal besuchte.
Bis er mit ebendieser aber wieder auf dem Platz steht, wird es aufgrund der schweren Verletzung naturgemäß noch Monate dauern. So fehlt Werder Bremen weiterhin nicht nur ein erfahrener und in der Kabine hochgeschätzter Profi. Als Unterschiedsspieler war Mitchell Weiser, der im System von Trainer Horst Steffen auch auf der offensiven Außenbahn zum Einsatz kommen sollte, in der Vergangenheit stets ein belebendes Element im Bremer Angriff. Ob die Grün-Weißen auch das auf Dauer kompensieren können, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. (tos/dco)
Rubriklistenbild: © gumzmedia
