Nürnbergs Zoma im Fokus

Zweitliga-Shootingstar hatte Angebot von Werder Bremen: „Das war schon besonders“

Mohamed Ali Zoma sorgt in der 2. Liga für Furore und steht vor dem Debüt für Italien. Jetzt verrät der Shootingstar: Im Sommer wollte ihn Werder Bremen haben.

Seit einem Jahr verzaubert Mohamed Ali Zoma nun schon die Fans des 1. FC Nürnberg. In seiner Zweitliga-Debütsaison erzielte der aus der Serie C verpflichtete Angreifer direkt 14 Treffer - genug, um Interesse aus der Bundesliga zu wecken. Wie der frisch für die italienische Nationalmannschaft berufene Zoma gegenüber der „Sport-Bild“ offenbarte, wäre er im Sommer beinahe an der Weser gelandet: „Es gab aus der Bundesliga Interesse von Werder Bremen und dem FC Augsburg. Das war schon besonders. Aber am Ende wurde entschieden, dass ich beim 1. FC Nürnberg bleibe. Es war am Anfang keine einfache Situation für mich.“

Mohamed Ali Zoma ist beim 1. FC Nürnberg furios in die Saison gestartet. Im Sommer war noch der SV Werder Bremen am Stürmer dran.

Kein Transfer zu Werder Bremen: Mohamed Ali Zoma startet beim 1. FC Nürnberg durch - und steht vor Italien-Debüt

Inzwischen scheint die Rechnung aber aufzugehen. Mit sechs Treffern aus sechs Partien steht der 22-Jährige aktuell ganz oben in der Torjägerliste der 2. Bundesliga. Etwas, das auch dem italienischen Nationaltrainer Roberto Mancini nicht verborgen blieb. Als einzigen Zweitliga-Profi nominierte der zum italienischen Verband zurückgekehrte Coach Mohamed Ali Zoma und belohnte somit seine starken Auftritte im Frankenland. „Für mich ist das unglaublich. Denn alle Spieler, die für Italien infrage kommen, spielen eigentlich in der 1. Liga. Ich bin sehr dankbar für die Chance“, kommentierte der Nürnberger seine erstmalige Nominierung.

Transfer für Werder Bremen außer Reichweite: 1. FC Nürnberg will für Mohamed Ali Zoma wohl an die 20 Millionen Euro Ablöse

Spätestens jetzt dürfte Mohamed Ali Zoma wohl außerhalb der Reichweite des SV Werder Bremen liegen. Schon im Sommer wäre ein Transfer des Offensivakteurs wohl finanziell nicht stemmbar gewesen. Der 1. FC Nürnberg rief eine Summe zwischen 15 und 20 Millionen Euro auf. Der italienische Transferexperte Matteo Moretto berichtete unter anderem von einer abgelehnten Offerte West Hams, die inklusive Boni besagte 20 Millionen Euro betragen haben soll. Selbst bei weiteren Abgängen wäre es kaum vorstellbar gewesen, dass Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball des SV Werder, eine solche Summe für einen Spieler in die Hand nimmt. (sdö)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr

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