Lösung weiter nicht in Aussicht
„Einige Märkte noch offen“: Werder muss weiter auf Keita-Trennung warten
Der SV Werder Bremen sucht weiterhin nach einer Lösung bei Naby Keita. Sportchef Clemens Fritz hat jetzt eine Wasserstandsmeldung abgegeben.
Bremen – Am Deadline Day hatte sich Naby Keita mal wieder auf der Geschäftsstelle des SV Werder Bremen blicken lassen, am Vormittag des letzten Tags der Bundesliga-Transferphase war der 29-Jährige in Begleitung zum Weserstadion gekommen. Ob es Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen der Grün-Weißen gegeben hat, ist unklar. Klar ist aber: Auf eine Trennung, sprich einen Transfer oder eine Vertragsauflösung, muss Werder weiter warten.
Werder Bremens Clemens Fritz über Keita-Zukunft: „Bei Naby gibt es noch keine Neuigkeiten“
„Bei Naby gibt es noch keine Neuigkeiten“, erklärte Werder-Sportchef Clemens Fritz am frühen Freitagabend, an dem zwar in Deutschland und vielen europäischen Ländern, aber auch nicht überall die Transferfenster schlossen. „Es gibt einige Märkte, die noch offen sind“, betonte Fritz. In Saudi-Arabien sind zum Beispiel noch drei Tage lang Transfers möglich, in der Türkei sogar noch 14 Tage. Eine Rückkehr in den Profi-Kader des SV Werder Bremen wird es für den aussortierten Naby Keita bekanntlich nicht mehr geben, der frühere Star-Profi aus Leipzig und Liverpool hofft auch selbst auf einen Neuanfang an einem anderen Ort.
Noch ist allerdings keine Einigung gefunden, noch steht der verletzungsanfällige Guineer, der in der vergangenen Saison nur auf fünf meist sehr kurze Bundesliga-Einsätze kam und nach einem Streik in Ungnade gefallen war, bei Werder Bremen unter Vertrag. Fritz gibt die Hoffnung aber noch nicht auf: „Ich bin jeden zweiten, dritten Tag mit seiner Berateragentur im Austausch. Ich merke und weiß auch, dass da nach Lösungen gesucht wird, aber bisher hat sich noch nicht das Richtige ergeben.“ (han/mbü)