Werder-Profi mit Kurz-Einsatz

Keita-Comeback, aber keine große Freude bei Werder Bremen

Naby Keita feierte im Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Union Berlin sein Comeback für die Grün-Weißen.
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Naby Keita feierte im Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Union Berlin sein Comeback für die Grün-Weißen.

Naby Keita hat im Spiel beim 1. FC Union Berlin sein Comeback für den SV Werder Bremen gegeben - große Freude darüber kam bei den Grün-Weißen nach Spielschluss aber nicht auf.

Berlin – Er ist wieder da! Über fünf Monate nach seinem letzten Einsatz für den SV Werder Bremen stand Naby Keita in der Bundesliga wieder auf dem Rasen – wenn auch erst ab der 86. Minute. Die 1:2-Niederlage bei Union Berlin konnte der einstige Topstar des FC Liverpool nicht mehr verhindern. Vielleicht lag es auch an der frustrierenden Niederlage, dass sich die Freude über Keitas Rückkehr in Grenzen hielt, aber auffällig war die nüchterne Betrachtung von Trainer und Teamkollegen in jedem Fall.

Trainer Ole Werner hatte in den vergangenen Partien komplett darauf verzichtet, den längst wiedergenesenen Naby Keita zu bringen. Gegen Union Berlin dauerte es bis zur 86. Minute, bis er ihm vertraute – und so erklärte er dann seine Entscheidung beim Stand von 1:2: „Der Gegner stand tief, da war klar, dass wir viel riskieren müssen. Die Idee dahinter war schon, dass Naby mit seiner Ruhe und Erfahrung das Spiel noch mal öffnen und aufbauen kann als jemand, der vor Abwehr Seitenverlagerungen spielen kann, der ein Auge für die Situation hat.“ Eine Bewertung von Keitas Leistung nahm Werner nicht vor, was bei insgesamt nur zwölf Minuten auf dem Platz (inklusive Nachspielzeit) durchaus nachvollziehbar war. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hatte 13 Ballkontakte, 82 Prozent seiner Pässe kamen an und für sein einziges Foul sah er die Gelbe Karte.

„Da hören wir auf zu verteidigen, das darf uns niemals passieren“: Die Stimmen zur Niederlage des SV Werder Bremen gegen Union Berlin!

Werder Bremens Milos Veljkovic über Naby Keitas Qualität: „Wir sehen das im Training, aber er muss das noch konstanter bringen“

Teamkollege Milos Veljkovic meinte angesprochen auf die Qualitäten von Naby Keita: „Wir sehen das im Training, aber er muss das noch konstanter bringen.“ Dieser Forderung ließ der Abwehrspieler des SV Werder Bremen immerhin noch ein aufmunterndes „Hoffentlich ist es eine Art Startschuss gewesen“ folgen. Keeper Michael Zetterer verzichtete dagegen sogar voll und ganz, sich bei der Nachfrage zu Keita mit dem prominenten Kollegen zu beschäftigen. Er verwies lieber darauf, dass durch die vielen Gelbsperren nun alle Spieler auf der Bank besonders gefordert seien.

Auch Ole Werner wollte der Personalie Naby Keita nicht zu viel Gewicht verleihen und dem Mittelfeldspieler schon gar nicht einen Einsatz in zwei Wochen gegen den VfL Wolfsburg in Aussicht stellen. „Wir haben mehrere Optionen, es ist noch lange hin“, meinte der Coach des SV Werder Bremen und blickte auf den kommenden Donnerstag: „Erstmal ist der Test gegen Hannover wichtig – auch für ihn. Dann gucken wir weiter.“ (kni/dco)

Schon gelesen? So seht ihr Werder Bremens Testspiel gegen Hannover 96 am Donnerstag live im Internet-TV und Livestream!

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