Werder-Profis bei Olympia

Keita-Treffer zählt nicht: Werder-Profi steht vor Olympia-Aus – Talent Sato im Viertelfinale

Während Kein Sato aus Werder Bremens U23 mit Japan im Viertelfinale des olympischen Fußballturniers steht, droht Naby Keita das Vorrunden-Aus mit Guinea.
+
Während Kein Sato aus Werder Bremens U23 mit Japan im Viertelfinale des olympischen Fußballturniers steht, droht Naby Keita das Vorrunden-Aus mit Guinea.

Mit Naby Keita und Kein Sato sind zwei Spieler des SV Werder Bremen mit ihren Nationalteams bei Olympia vertreten. So läuft es für die Grün-Weißen beim Fußballturnier in Frankreich!

Nizza/Bordeaux – Naby Keita droht mit der Nationalmannschaft Guineas das vorzeitige aus bei den Olympischen Spielen. In der zweiten Gruppenpartie unterlag das Team um den Mittelfeldakteur des SV Werder Bremen in Nizza ganz knapp Frankreich mit 0:1. Für Keita und Co. war es die zweite Niederlage im laufenden Turnier, zuvor hatte es ein 1:2 gegen Neuseeland gegeben. Besser läuft es für Kein Sato. Das Nachwuchstalent der Grün-Weißen feierte mit Japan in Bordeaux einen 1:0-Erfolg gegen Mali, der Einzug ins Viertelfinale ist den Asiaten deshalb nicht mehr zu nehmen.

Der 23-jährige Kein Sato, der in der kommenden Saison mit Werder Bremens U23 in der Regionalliga Nord unterwegs sein wird, musste sich bis zur 69. Minute gedulden, ehe er ins Spiel eingreifen durfte – doch der Linksaußen kam genau rechtzeitig, um den Siegtreffer seiner Mannschaft auf dem Platz mitzuerleben. In der 82. Minute war es nämlich Rihito Yamamoto, dem das entscheidende Tor gegen Mali gelang. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen die Japaner am Dienstag auf Israel (21 Uhr).

Werder Bremens Spieler bei Olympia: Naby Keita vor dem Aus mit Guinea, Kein Sato mit Japan im Viertelfinale

Ein wenig früher will Naby Keita die allerletzte Chance aufs Weiterkommen nutzen. Um 19 Uhr steht am gleichen Tag das finale Duell mit den USA an, die durch ihren jetzigen 4:1-Triumph über Neuseeland überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass die Olympischen Spiele für Guinea noch nicht vorbei sind. Die Afrikaner lieferten ihrerseits dem Gastgeber Frankreich am Samstag einen großen Kampf. In der 40. Minute sah es sogar kurzzeitig nach einer Führung Guineas aus, denn Keita selbst hatte den Ball im Kasten des Gegners untergebracht. Der Kapitän stand beim Zuspiel jedoch hauchdünn im Abseits, folglich blieb es beim 0:0. Wenig später traf dann Teamkollege Abdoulaye Touré, doch auch dieses Mal verhinderte eine Abseitsstellung ausgiebiges Jubeln (45.+3).

Ein Kopfball des Leipzigers Ilaix Moriba wurde zudem gerade noch auf der Linie geklärt (45.+10.). Im zweiten Abschnitt war es schließlich der Freiburger Kiliann Sildillia, der Frankreich mit seinem Treffer den Sieg bescherte (75.). Naby Keita wurde unmittelbar nach dem Führungstor ausgewechselt, eine Wende gelang Guinea nicht mehr. Der Profi des SV Werder Bremen gab sich nach der Niederlage kämpferisch und will nichts unversucht lassen – bei Instagram schrieb er neben eine Flagge seines Heimatlandes kurz und knapp: „Bis zum Ende.“ (mbü)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare