Werder-Transfer-News

Heiße Spur in die Türkei: Gibt Werder heute doch noch Keita ab?

Transfer steht bevor? Naby Keita könnte den SV Werder Bremen noch am Freitag verlassen.
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Transfer steht bevor? Naby Keita könnte den SV Werder Bremen noch am Freitag verlassen.

Naby Keita könnte den SV Werder Bremen noch am heutigen Freitag verlassen. Eine heiße Spur führt nach DeichStube-Informationen in die Türkei.

Update vom 14. September, 00.35 Uhr: Naby Keita bleibt bei Werder Bremen, weil der Wechsel in letzter Sekunde geplatzt ist.

Bremen – Die Zeit drängt, am heutigen 13. September schließt auch in der Türkei das Transferfenster – und just aus jenem Land mehrten sich zuletzt die Berichte, dass Süper-Lig-Club Hatayspor an einer Verpflichtung von Naby Keita interessiert sei. Nach Informationen der DeichStube ist diese Spur keineswegs kalt – allerdings müssen hinter den Kulissen noch einige Details geklärt werden. Alle Beteiligten arbeiten intensiv daran, doch noch eine Lösung für den Profi zu finden, der beim SV Werder Bremen keine sportliche Zukunft mehr besitzt. Ob der Transfer aber tatsächlich gelingt, ist noch völlig offen.

Verlässt Naby Keita Werder Bremen doch noch? Wechsel in die Türkei noch offen

Dazu passt auch eine Meldung des türkischen Journalisten Ertan Süzgün. Via Kurznachrichtendienst „X“ teilte dieser am Freitagmittag mit, dass Naby Keita zwar aktuell aufgrund von Visaproblemen nicht persönlich in die Türkei reisen könne, der Verein jedoch im Gegenzug einen Arzt nach Deutschland entsendet, um den obligatorischen Medizincheck mit dem Mittelfeldspieler abzuwickeln. Sollte dieser erfolgreich sein, werde Keita zu Hatayspor verliehen, eine nicht verpflichtende Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro sei ebenfalls ausgehandelt worden. Wer das Gehalt des früheren Liverpoolers, der bei Werder Bremen noch einen Vertrag bis zum Sommer 2026 besitzt, übernehmen würde, ist hingegen unklar.

Sportlich würde Naby Keita mit einem Wechsel wohl der Abstiegskampf in der Süper Lig drohen. Nach vier Spieltagen befindet sich Hatayspor mit lediglich einem Zähler derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Stadt Antakya, aus der der Verein stammt, hatte im Februar 2023 traurige Schlagzeilen gemacht, weil sie während eines schweren Erdbebens in der Türkei großflächig zerstört wurde. Auch der Verein selbst erlitt Verluste, so starb der ghanaische Profi Christian Atsu seinerzeit in den Trümmern des Hauptgebäudes des Clubs. (mbü)

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