Werder-Transfer-News

Sportchef Clemens Fritz zu Werders weiterer Transfer-Planung: „Wir wollen und werden noch etwas machen“

Der SV Werder Bremen plant trotz des teuren Transfers von Samuel Mbangula mit weiteren Neuzugängen. Was bedeutet das für das Transferüberschuss-Ziel?

Zell am Ziller – Auch nach dem zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte ist der SV Werder Bremen in diesem Sommer weiterhin wirtschaftlich handlungsfähig. Das hat Sportchef Clemens Fritz am Donnerstag während des Trainingslagers im österreichischen Zillertal erklärt. Heißt: Geld für weitere Zugänge ist vorhanden, was untrennbar damit verknüpft ist, dass die Bremer die zehn Millionen Euro Ablöse für Samuel Mbangula nicht komplett, sondern in vier Raten aufgesplittet an Juventus Turin überweisen können. „Wir wollen und werden noch etwas machen“, kündigte Fritz an – und erklärt: „Wir haben eine gute Gruppe auf dem Platz, aber trotzdem gibt es noch Hausaufgaben zu lösen.“

Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, plant auch nach dem teuren Transfer von Samuel Mbangula mit weiteren Neuzugängen.

Werder Bremen will weitere Transfers tätigen - aber nicht in Samuel Mbangula-Größenordnung

Nach Informationen der DeichStube fahndet Werder Bremen unter anderem nach einem zentralen Angreifer, wobei Leipzigs André Silva weiterhin zum Kandidatenkreis zählt. Auf die Frage, ob während des Aufenthalts in Österreich bis zum 1. August womöglich noch ein Neuzugang zum Team stößt, sagte Fritz: „Das kann passieren. Es kann auch mal ganz schnell gehen, deswegen kann man nichts ausschließen. Da müssen wir die nächsten Tage abwarten.“ Zusatz inklusive Augenzwinkerns: „Wir haben im Hotel noch Betten frei.“

Klar ist: Eine weitere Verpflichtung in der Mbangula-Größenordnung wird es bei Werder Bremen nicht geben. „Da möchte ich keine Luftschlösser bauen, denn wir wissen schon um unsere wirtschaftliche Situation“, sagte Fritz. „Wir können nicht zwei, drei, vier solcher Transfers in einem Sommer umsetzen.“ Zumal die Bremer weiterhin noch keine nennenswerten Transfereinnahmen generiert haben.

Werder Bremen will Transfer-Überschüsse erzielen - Ziel aber nicht an konkreten Zeitpunkt gebunden

Im Prospekt zur Mittelstandsanleihe hatte der Club die Prämisse genannt, einen Transferüberschuss von 7,5 Millionen Euro erzielen zu müssen, um das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu beenden. Erreicht wurde diese Prämisse nicht, denn das Geschäftsjahr ist seit dem 30. Juni vorbei. Seitdem läuft das neue. Das grundsätzliche Ziel von Transferüberschüssen gibt es bei Werder Bremen weiterhin, nur ist es laut Fritz nicht an einen konkreten Zeitpunkt gebunden. „Die Überschüsse müssen nicht am Ende dieser Transferperiode stehen“, betonte er. (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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