Klare Worte vom Werder-Boss
Nach heftigen Vorwürfen gegen Neuzugang Reis: Werder-Sportchef Fritz kritisiert Hetze im Netz
Der Ex-Hamburger Ludovit Reis muss heftige Vorwürfe für seinen Wechsel zum SV Werder Bremen einstecken - Sportchef Clemens Fritz kritisiert die Hetze im Netz!
Es ist definitiv kein Wechsel wie jeder andere. Dafür ist die Vorgeschichte von Ludovit Reis viel zu speziell. Nach Jahren als Publikumsliebling des Hamburger SV hat sich der Mittelfeldspieler nun für einen Wechsel vom FC Brügge zum Hamburger Erzrivalen SV Werder Bremen entschieden, was in HSV-Fankreisen mit zum Teil beißender Kritik quittiert wurde. Vor allen in den sozialen Medien ging es hoch her, wurde der Rahmen des Erträglichen hier und da überschritten. Werders Sportchef Clemens Fritz hat die Hamburger Fans dafür nun deutlich kritisiert.
„Es ist uns nicht entgangen, was im Internet los ist – auch wenn uns bewusst ist, dass das eher nicht aus Bremen kommt. Als Werder Bremen verurteilen wir jeglichen Hass gegen unsere Spieler. Das gehört sich einfach nicht“, betonte Clemens Fritz am Samstag im Rahmen des „Tach der Fans“, mit dem der SV Werder Bremen seine offizielle Saisoneröffnung beging.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Jeder hat eine Vorgeschichte und Vergangenheit, und das sollte respektiert und akzeptiert werden“
Vor allen einige Aussagen von Reis‘ aus dem vergangenen Jahr haben viele HSV-Fans rückblickend erzürnt. Bei seiner Verabschiedung in Richtung Brügge hatte der Hamburger Aufstiegsheld 2025 unter anderem gesagt: „Ich habe ein blaues Herz. Hamburg ist mein zu Hause geworden. Der HSV wird für immer in meinem Herzen bleiben.“ Dass Ludovit Reis jetzt ausgerechnet zum SV Werder Bremen wechselt, können viele Anhänger des Hamburger SV überhaupt nicht nachvollziehen.
Für Clemens Fritz ist das aber noch lange kein Grund, der Beleidigungen oder gar Drohungen in Richtung des Spielers rechtfertigt. „Jeder Mensch will respektvoll behandelt werden. Jeder hat eine Vorgeschichte und Vergangenheit, und das sollte respektiert und akzeptiert werden“, sagte der Ex-Profi des SV Werder Bremen. (dco)
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