Nationaltrainer im Weserstaion

Krstajic beobachtet Veljkovic

Spielt Milos Veljkovic bald für die serbische A-Nationalmannschaft?
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Spielt Milos Veljkovic bald für die serbische A-Nationalmannschaft?

Bremen - Bei Werder Bremen ist Milos Veljkovic in der vergangenen Saison durchgestartet, wurde zur Stammkraft in der Abwehrkette.

Nun ist er offenbar drauf und dran, die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu nehmen und sich den Traum vom ersten A-Länderspiel für Serbien zu erfüllen. „Wenn es diese Saison klappt, wäre das super – natürlich wegen der WM im kommenden Sommer. Dort dabei zu sein, ist mein Traum, mein Ziel“, hatte Veljkovic zuletzt gesagt. Gute Nachricht für ihn: Der serbische Nationaltrainer Slavoljub Muslin und dessen Assistent Mladen Krstajic beobachten den Bremer Verteidiger am Nachmittag im Spiel gegen Schalke 04. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Krstajic gewann mit Werder das Double

Ex-Verteidiger Krstajic, der 2004 mit Werder das Double gewonnen hatte, pflegt schon seit vergangener Saison den Kontakt zu Veljkovic. Dass er und sein Chef nun nach Bremen kommen, um den U 20-Weltmeister von 2015 live unter die Lupe zu nehmen, ist ein gutes Zeichen. „Wir schauen uns Milos und Schalkes Nastasic an. Jeder Spieler Serbiens, der Stammspieler in der Bundesliga ist, ist interessant für uns“, sagt Krstajic in der „Bild“.

Lange ist's her: Mladen Krstajic im Duell mit Naohiro Takahara beim Nordderby 2003.

Veljkovics Chance könnte es sein, dass der ansonsten bei Serbien gesetzte Innenverteidiger Nikola Maksimovic (SSC Neapel) im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Irland (1:0) Rot gesehen hat, deshalb erstmal ausfällt. Veljkovic könnte für die abschließenden Qualifikationspartien in Österreich (6. Oktober) und gegen Georgien (9. Oktober) nachrücken. „Vielleicht die Chance für Milos, aber das muss mein Chef entscheiden. Wir müssen sehen, in welcher Form er ist“, so Krstajic, der als Tribünengast im Weserstadion hin und her gerissen sein dürfte, zu wem er halten soll. Zu Veljkovic und dessen Bremer, für die Krstajic von 2000 bis 2004 spielte? Oder zu Nastasic und den FC Schalke, für den er von 2004 bis 2009 auflief? „Ich habe für beide Vereine große Sympathien“, meint der 43-Jährige, „aber Werder braucht die Punkte dringender“. 

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