Werder zu Hause gegen Darmstadt noch ungeschlagen

Punkte-Diät gegen die Aufsteiger - drei Spiele, null Zähler: Werder will gegen Darmstadt auch eine störende Negativbilanz aufpolieren

Ole Werner und der SV Werder Bremen warten weiterhin auf die ersten Zähler gegen einen Aufsteiger. Am Samstag im Heimspiel gegen Darmstadt 98 bietet sich ihnen die nächste, aber gleichzeitig letzte Chance dazu.
+
Ole Werner und der SV Werder Bremen warten weiterhin auf die ersten Zähler gegen einen Aufsteiger. Am Samstag im Heimspiel gegen Darmstadt 98 bietet sich ihnen die nächste, aber gleichzeitig letzte Chance dazu.

Der SV Werder Bremen hat in dieser Saison bisher alle Spiele gegen die Aufsteiger verloren. Gegen den SV Darmstadt 98 soll sich das am kommenden Samstag aber ändern. Trainer Ole Werner warnt hingegen vor einer zu leichtfertigen Herangehensweise.

Bremen – Eine Chance bleibt dem SV Werder Bremen noch, eine allerletzte. Damit die Aufsteiger-Bilanz in dieser Saison doch noch ein halbwegs vernünftiges Ende findet. Bislang ist die Mannschaft von Trainer Ole Werner nämlich stets leer ausgegangen, wenn es gegen einen Liga-Neuling ging. Zwei Niederlagen gegen den 1. FC Heidenheim (2:4 und 1:2) handelten sich die Grün-Weißen in den vergangenen Monaten ein, auch beim SV Darmstadt 98 (2:4) gingen sie in der Hinrunde leer aus. Gegen die Hessen steht nun am kommenden Samstag (15.30 im DeichStube-Liveticker) im Wohninvest Weserstadion die Neuauflage an, der aktuelle Tabellenletzte wird da im Vorfeld schnell zu jenen Clubs gezählt, gegen die unbedingt gewonnen werden soll, um die eigenen Ziele zu erreichen. Doch Ole Werner ist diese Rechnung zu einfach.

Werder Bremens Ole Werner: „Du musst immer gucken, dass du Spieltag für Spieltag konkurrenzfähig bist“

„Ich setze mich nicht am Anfang der Saison hin und rechne aus, gegen wen wir Punkte holen sollten und gegen wen nicht“, hatte der 35-Jährige bereits vor knapp anderthalb Wochen erklärt, als die Heidenheimer Werder Bremens 125. Geburtstag mit einem Auswärtserfolg vermiesten. „Wenn man da so rangeht, kann man verschiedene Sachen zu Rate ziehen – wo die Mannschaften letzte Saison gelandet sind oder wie viel Geld sie zur Verfügung haben oder sonst was –, dann wirst du als Werder Bremen schwer auf 40 Punkte kommen.“ Derzeit sammeln die Bremer ihre Zähler recht zuverlässig ein, deren 29 sind es bereits. Zur Belohnung gibt es die schmucke Momentaufnahme von Tabellenplatz sieben. Das internationale Geschäft ist wesentlich näher als die Abstiegsränge. Mit drei weiteren Punkten gegen Darmstadt dürfte das Polster auf die Gefahrenzone noch komfortabler werden. Wenn da bloß diese Aufsteiger-Misere nicht wäre.

Doch davon lässt sich Ole Werner nicht irritieren. „Du musst immer gucken, dass du Spieltag für Spieltag konkurrenzfähig bist, deine Hausaufgaben machst und Punkte holst“, betonte der Bremer Trainer jüngst. „Und du weißt eben nie, wann vielleicht auch mal ein Tag kommt, an dem der Ball eher am Pfosten landet als im Tor.“ So wie gleich mehrmals gegen Heidenheim, als Werder Bremen dreifach das Aluminium traf. „Aber genauso weißt du nicht, dass ein Tag wie in München kommt, wo der Ball im Netz liegt und nicht an den Pfosten geht“, sagte Werner. Keine Frage, ihm dürfte es wesentlich lieber sein, dass sich am Samstag eher das Bayern-Szenario wiederholt als das Heidenheim-Dilemma. Aufsteiger hin oder her. (mbü)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare