Transfer-Änderung geplant
Neuer Deadline Day für Werder und Co.? Europäische Ligen wollen Sommer-Transferperiode ändern
Können der SV Werder Bremen und Co. in Zukunft keine Spieler mehr nach dem ersten Spieltag verpflichten? Die europäischen Ligen um die Bundesliga planen eine Änderung der Wechselfrist!
Bremen/Berlin - Der erste Spieltag war bereits absolviert, da wechselte Dawid Kownacki in der vergangenen Sommer-Transferperiode noch auf Leihbasis von Werder Bremen zu Fortuna Düsseldorf, und noch ein paar Tage später, am sogenannten Deadline Day, verpflichteten die Grün-Weißen ihrerseits Derrick Köhn auf Leihbasis von Galatasaray Istanbul. Geht es nach den europäischen Top-Ligen, soll das ab dem kommenden Sommer nicht mehr möglich sein, denn dann soll die Transferperiode bereits vor dem ersten Spieltag enden. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) sei mit ihren Clubs diesbezüglich im Austausch, sagte Ansgar Schwenken als DFL-Direktor Spielbetrieb und Fans dem „Kicker“-Magazin: „Hierzu führen wir mit den europäischen Top-Ligen Gespräche, um eine gemeinsame Lösung zu finden.“
Neuer Deadline Day für Werder Bremen und Co. in der Sommer-Transferperiode? Transferfenster könnte am 15. August 2025 enden
Die Premier League hatte bereits 2018 die Wechselfrist in der Sommer-Transferperiode Mitte August enden lassen. Da aber andere Ligen nicht mitzogen, kehrten die Engländer wieder zum ursprünglichen Modell mit dem Deadline Day Ende August zurück. Mit der neuen Regelung solle die Integrität und Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs erhöht werden. Nach Informationen des „Kicker“ steht die Serie A dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüber, Spanien sei dagegen, Frankreich befinde sich noch in der Meinungsbildung.
Die Bundesliga startet am 22. August 2025 in die neue Saison, Italien folgt einen Tag später. In Frankreich und England ist bereits eine Woche vorher Startschuss. So käme der 15. August als Transferschluss in Betracht. Dann müssten Werder Bremen und Co. ihre Kader endgültig aufgestellt haben. Für die 2. Bundesliga hätte eine neue Regelung indes keine Auswirkungen. Hier würde es beim 31. August bleiben. (dpa/nag)