Werder-Präsident über Mitgliederzahlen
Werder macht große Schritte auf dem Weg zu 100.000 Mitgliedern – „Nutzt keinem, wenn wir nach zwei Wochen wieder auf 80.000 zurückfallen“
Der SV Werder Bremen macht große Schritte auf dem Weg zu 100.000 Mitgliedern - doch Präsident Hubertus Hess-Grunewald mahnt ein nachhaltiges Wachstum an!
Bremen – Was haben der 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Bayern München, der VfB Stuttgart und der Hamburger SV dem SV Werder Bremen aktuell voraus? Sie alle zählen zu den sieben Bundesliga-Vereinen mit 100.000 Mitgliedern oder mehr. Das (Fern-)Ziel, ebenfalls in diesen erlesenen Kreis aufzusteigen, hatten die Verantwortlichen der Hanseaten schon länger öffentlich kommuniziert – und wie Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald nun am Sonntag während der Mitgliederversammlung bekanntgab, nähern sich die Grün-Weißen diesem Vorhaben mit durchaus großen Schritten.
Werder Bremen mit neuem Mitgliederrekord - Hubertus Hess-Grunewald: „Haben in diesem Jahr bis zu 13.000 Mitglieder dazugewonnen“
„Die Vision von den 100.000 Mitgliedern realisiert sich immer mehr. Bis Ende des Jahres wären wir gerne bei 70.000. Diese Zahl ist durchaus realistisch“, gab der 65-Jährige auf Nachfrage der DeichStube angesichts des jüngsten Mitgliederbooms zu Protokoll. Knapp 68.000 Angehörige zählt der SV Werder Bremen aktuell. „Wenn wir es schaffen, in den nächsten Jahren jährlich 10.000 Mitglieder hinzuzugewinnen – in diesem Jahr haben wir 12.000 bis 13.000 geschafft – dann werden wir diese Größenordnung bald erreichen“, sagte Hubertus Hess-Grunewald.
Dabei helfen würde Werder Bremen zweifelsohne auch ein außergewöhnlicher sportlicher Erfolg des Bundesliga-Teams, das in den vergangenen Spielzeiten bekanntlich jeweils nur hauchzart an der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb vorbeigeschrammt war. „Wenn wir noch sportlichen Booster schaffen, indem sich unsere Mannschaft vielleicht für Europa qualifiziert und nochmal eine Euphorie entfacht, dann könnten wir die Zahl auch noch schneller erreichen“, ist sich Hubertus Hess-Grunewald sicher. Dem gebürtigen Vareler liegt es jedoch am Herzen, für das Erreichen des anvisierten Ziels nichts übers Knie zu brechen oder nur über den Faktor Erfolg attraktiv zu werden. „Uns ist wichtig, dass wir nachhaltig wachsen. Die 100.000er-Marke zu erreichen und nach zwei Wochen wieder auf 80.000 zurückzufallen, nutzt keinem. Wenn alle sagen: Ich bleibe dabei – das wäre viel, viel wichtiger. Ich bin sicher, wir kriegen das irgendwann hin.“ (mwi)
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