Neuerung beim SVW

Fürs Wohlbefinden der Neuzugänge: Was sich bei Werder hinter „Players Care“ verbirgt

Um die Neuzugänge auch abseits des Platzes bestmöglich zu unterstützen, hat Werder Bremen den Bereich „Players Care“ inhaltlich und personell ausgebaut.

Ein neuer Arbeitgeber, ein neuer Lebensmittelpunkt, in vielen Fällen auch eine neue Sprache und komplett andere Kultur – wenn Spieler den Verein wechseln, prasseln vor allem in der Anfangszeit massig Eindrücke und Herausforderungen auf sie ein, die mit Fußball gar nichts zu tun haben. Trotzdem sollen sie auf dem Platz schnellstmöglich funktionieren, was nicht immer reibungslos miteinander einhergeht. Um die Wahrscheinlichkeit darauf zu erhöhen, hat sich der SV Werder Bremen etwas einfallen lassen – und den Bereich „Players Care“ inhaltlich und personell ausgebaut.

Um die Neuzugänge auch abseits des Platzes bestmöglich zu unterstützen, hat Werder Bremen den Bereich „Players Care“ ausgebaut - Sportchef Clemens Fritz erklärt, warum.

Werder Bremens Clemens Fritz: „Wir wollen uns auch in diesem Bereich stetig weiterentwickeln und professionalisieren“

„Wir wollen uns auch in diesem Bereich stetig weiterentwickeln und professionalisieren“, erklärt Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, im Gespräch mit der DeichStube – und betont: „Die optimale Betreuung der Spieler spielt für uns immer schon eine große Rolle. Da macht unser Teammanagement um Dustin Haloschan, das für ‚Players Care‘ verantwortlich ist, einen sehr guten Job.“ Künftig werden Haloschan und Werders langjähriger Teammanager Tim Barten von zwei weiteren Personen unterstützt, wenn es um die Betreuung der Profis geht.

Werder Bremens Clemens Fritz: „Der Gedanke war, dass wir für Spieler, die neu zu uns kommen, eine noch bessere Betreuung haben möchten“

So ist seit dieser Saison in Werksstudentin Amelie Dunyah eine Fremdsprachenexpertin neu im Team beim SV Werder Bremen, die beispielsweise Spielern wie Kenny Quetant Fragen rund um den Alltag in Bremen auf Französisch beantworten kann. Auch Julian Webendörfer, Teammanager der U23, unterstützt das „Players Care“ der Bundesligamannschaft. Die Idee dazu, den Bereich stärker zu gewichten, „ist uns schon im vergangenen Jahr gekommen“, erklärt Clemens Fritz. „Der Gedanke war, dass wir für Spieler, die neu zu uns kommen, eine noch bessere Betreuung haben möchten. Vor allem für die Jungs, die aus dem Ausland nach Bremen wechseln, ist das wichtig.“

Mittlerweile ist dieser Plan realisiert worden. Haloschan, Barten, Dunyah und Webendörfer stehen beim SV Werder Bremen für Fragen in allen Lebenslagen außerhalb des Platzes zur Verfügung. „Das kann der Austausch mit dem Vermieter sein, Behördengänge oder auch die Suche nach einem passenden Kindergartenplatz“, sagt Clemens Fritz. (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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