„Wir können noch einiges erreichen“
Neuzugang Friedl macht Werder Mut
Bremen - Marco Friedl ist gerade erst bei Werder – und schon ein echter Mutmacher.
„Ich weiß, dass die Mannschaft sehr viel Potenzial hat und nicht auf den Tabellenplatz gehört, auf dem sie aktuell steht. Ich bin davon überzeugt, dass wir noch einiges erreichen können in der Rückrunde“, wird der 19-Jährige auf der Internetseite des Tabellen-16. der Bundesliga zitiert.
Werder hat den Österreicher für anderthalb Jahre vom FC Bayern München ohne Kaufoption ausgeliehen. Am Donnerstagmorgen absolvierte Friedl den obligatorischen Medizincheck im Krankenhaus Links der Weser, am Nachmittag trainierte der Abwehrspieler erstmals mit der Mannschaft – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Weserstadion.
Friedl gefiel das Werder-Spiel gegen die Bayern
„Die letzten Tage waren sehr stressig, deshalb bin ich froh, jetzt hier zu sein“, sagte Friedl bei „werder.de“. Am späten Mittwochabend war er mit dem Flieger aus München in Bremen eingetroffen. „Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, noch besser spielen und vor allem möchte ich der Mannschaft helfen“, berichtete Friedl.
Natürlich hat er sich am vergangenen Sonntag das direkte Aufeinandertreffen seiner beiden Clubs in München angeschaut, das die Bayern mit 4:2 gewannen. „Ich fand, dass Werder ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Sie haben bis zum 2:2 sehr, sehr gut mitgehalten. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie gut die Mannschaft Fußball gespielt hat.“
Einsatz gegen Hertha? Friedl will „die nächsten Tage noch abwarten“
Ob er schon am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC dabei sein wird, konnte der Linksverteidiger, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, noch nicht sagen. „Dafür muss ich die nächsten Tage noch abwarten. Dann werde ich alles mit dem Trainer besprechen.“ Chefcoach Florian Kohfeldt hat allerdings schon angekündigt, dass Friedl durchaus dabei sein könnte.
Bei den Bayern hat Friedl zwar mit den Profis trainiert, aber meistens für die U23 in der Regionalliga gespielt. Immerhin kam er jeweils einmal in der Bundesliga und in der Champions League zum Einsatz. Nun will er bei Werder durchstarten.
Marco Friedl in Bremen



