Nach homophoben Gesängen

Sperre für Werder-Neuzugang Marco Grüll nach Derby-Eklat? Österreichische Liga zeigt Rapid Wien an

Auweia! Werder Bremens Sommerneuzugang Marco Grüll drohen nach der Beteiligung an homophoben Gesängen nach dem Derbysieg mit Noch-Club Rapid Wien gegen die Austria Konsequenzen.
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Auweia! Werder Bremens Sommerneuzugang Marco Grüll drohen nach der Beteiligung an homophoben Gesängen nach dem Derbysieg mit Noch-Club Rapid Wien gegen die Austria Konsequenzen.

Nach dem Derbysieg von Rapid Wien gegen Austria hat die Mannschaft um Werder Bremens Neuzugang Marco Grüll homophobe Gesänge angestimmt. Jetzt drohen dem künftigen Bremer Konsequenzen!

Update (5. März): Lange Sperre für Werder Bremens Neuzugang Marco Grüll wegen homophober Gesänge!

Bremen/Wien - Werder Bremens Neuzugang Marco Grüll drohen nach der Beteiligung an homophoben Gesängen bei seinem Noch-Arbeitgeber Rapid Wien Konsequenzen. Die österreichische Bundesliga gab bekannt, dass sie eine Anzeige beim Straf- und Beglaubigungsausschuss der Liga gegen die Beteiligten erstattet habe. Es drohen Strafen wie Sperren und möglicherweise Punkteabzug.

Nach homophoben Gesängen bei Rapid Wien: Jetzt drohen Werder Bremens Sommer-Neuzugang Marco Grüll Konsequenzen

Der 25-jährige Offensivspieler hatte unter anderem mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Guido Burgstaller den Derby-Gegner Austria Wien nach dem 3:0-Erfolg am Sonntag beleidigt, wie Videoaufnahmen im Internet belegen. Mehrere Spieler sangen „Wir sind keine orschwoarmen Veilchen“. Ein Verhalten, das Marco Grüll und Co. viel Gegenwind bescherte – auch etliche Fans des SV Werder Bremen äußerten über die Sozialen Medien Kritik. „Dafür kann ich mich nur aufrichtig entschuldigen und versichern, dass wir die vollen Konsequenzen dafür tragen“, schrieb der Bald-Bremer später bei Instagram. „Wie auch meine Mitspieler distanziere auch ich mich ganz klar von jeglicher Art der Ausgrenzung“, fügte er hinzu und meinte: „Homophobie darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.“

Das Rapid-Präsidium verurteilte die Gesänge der Spieler „auf das Schärfste“, wie es in einer Mitteilung hieß: „Die Verunglimpfung von Menschen aufgrund von verschiedenen Merkmalen oder Lebensweisen soll bei Rapid Wien keinen Platz haben.“ Die Vorfälle sollen intern aufgearbeitet werden. Werder Bremen äußerte sich nicht explizit zu den Vorfällen, teilte jedoch mit, dass es einen Austausch mit Marco Grüll gegeben und er Einsicht gezeigt habe. (dpa/mbü)

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