Füllkrug liefert für Dortmund ab
Nur Haaland besser: Ex-Werder-Star Füllkrug mit starken Zahlen beim BVB
Niclas Füllkrug hat längst bewiesen, dass er auch bei einem großen Club wie Borussia Dortmund funktioniert. Der ehemalige Stürmer des SV Werder Bremen beeindruckt mit starken Werten.
Dortmund/Bremen – Am kommenden Samstag gibt es das Wiedersehen: Niclas Füllkrug kehrt zum SV Werder Bremen zurück – allerdings als Gegner im Trikot von Borussia Dortmund. Und dort lässt der Stürmer gerade mit einer Statistik aufhorchen. Denn nur ein gewisser Erling Haaland sammelte laut „OptaFranz“ seit der detaillierten Datenerfassung in der Spielzeit 2004/05 in seinen ersten 22 Bundesligaspielen für den BVB mehr direkte Torbeteiligungen als Füllkrug. Der heutige Star von Manchester City hatte bei 28 Treffern seine Füße oder seinen Kopf im Spiel, Füllkrug immerhin bei 19. Der Ex-Bremer teilt sich diesen zweiten Platz mit Marco Reus.
Niclas Füllkrug hatte am vergangenen Samstag beim Dortmunder 2:0-Sieg gegen Union Berlin die 1:0-Führung durch Karim Adeyemi vorbereitet. Es war sein achter Assist in dieser Saison, elf Mal traf er selbst – davon drei Mal per Strafstoß. In der Champions League hat der 31-Jährige in sieben Partien bislang ein Tor erzielt und ein weiteres vorbereitet.
Ex-Werder-Bremen-Profi Niclas Füllkrug überzeugt beim BVB mit starken Scorer-Werten
Und Erling Haaland? Der war im Januar 2020 im Alter von 19 Jahren von RB Salzburg nach Dortmund gewechselt und traf in der Rückrunde in 15 Partien 13 Mal und legte drei weitere Tore auf. In der Folgesaison kamen dann in den ersten sieben Partien noch einmal zehn Treffer und zwei Assists dazu. Der inzwischen 23-Jährige, der dem BVB eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro einbrachte, mischt seit Sommer 2022 mit Manchester City die Premier und die Champions League auf.
Füllkrug war im Sommer vom SV Werder Bremen zu Borussia Dortmund gewechselt – für eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro. Dazu wurden Bonuszahlungen von maximal 3,25 Millionen Euro vereinbart. Die ersten 500.000 Euro davon wurden bereits fällig, weil der BVB in der Champions League das Achtelfinale erreicht hat. (kni)