DFB bestraft Werder und Füllkrug
Teure fünf Minuten: Niclas Füllkrug und Werder Bremen haben Anti-Doping-Regeln missachtet
Bremen - Wer zu spät kommt, den bestraft das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der SV Werder Bremen muss 8000 Euro und Niclas Füllkrug sogar 10000 Euro Strafe zahlen, weil der Spieler nach dem Schlusspfiff des DFB-Pokalspiels gegen RB Leipzig nicht direkt in den Doping-Kontrollraum gegangen ist.
Niclas Füllkrug war zur Doping-Kontrolle ausgewählt worden, steuerte nach Angaben von Werder Bremen aber zunächst die Kabine an, um seinen gebrochenen Zeh behandeln zu lassen. Weil der Stürmer dadurch fünf Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle kam, verstieß er gegen die Anti-Doping-Richtlinien.
Strafe für Werder Bremen: Niclas Füllkrug verstieß gegen die Anti-Doping-Richtlinien
„Niclas wollte sich natürlich nicht über geltende Dopingbestimmungen hinwegsetzen und hatte den Helfer des Dopingarztes auch gebeten, mit in die Kabine zu kommen. Da aufgrund der Corona-Situation aber nur ein Doping-Helfer zwei Spieler begleiten muss und der Doping-Helfer – trotz der Aufforderung von Niclas – nicht mit in die Kabine gekommen ist, kam es zu dieser Situation“, wird Sportchef Frank Baumann in einer Werder-Mitteilung zitiert. Der Verein hat das Urteil akzeptiert. (kni) Auch interessant: Verfolgt das Testspiel des SV Werder Bremen gegen Zenit St. Petersburg im Live-Ticker! Und: Romano Schmid will bei Werder Bremen bleiben - und endlich richtig durchstarten! Transfers: Wechselt Leo Bittencourt von Werder Bremen zu Benfica Lissabon?