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Bremen. Die Profis hatten am Montag eigentlich frei – doch Philipp Bargfrede war irgendwie doch im Dienst. Der Mittelfeldspieler saß im Büro von Sportchef Frank Baumann, es ging um seinen Vertrag, der im Sommer ausläuft.
Eine Entscheidung gab es aber noch nicht. „Es waren doch erst die ersten Gespräche“, erklärte Bargfrede auf Nachfrage der Deichstube.
Bargfrede war nicht allein zum Weserstadion gekommen. Sein Vater Hans-Jürgen (selbst Profi bei Werder und dem FC St. Pauli) und Berater Jürgen Milewski begleiteten ihn. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es schon bald zu einer Einigung kommen wird. Bargfrede wollte das nicht kommentieren, der 28-Jährige wirkte allerdings ziemlich entspannt. Das kann er auch sein. Trotz etlicher schwerer Verletzungen in der Vergangenheit ist sein Stellenwert bei Werder aktuell sehr hoch. Bei Trainer Florian Kohfeldt ist der defensive Mittelfeldmann gesetzt, spielt in den Planungen des Coaches eine Hauptrolle.
Bargfrede ist ein Bremer Eigengewächs, spielt seit 2004 für die Grün-Weißen und ist seit 2009 Mitglied des Bundesliga-Teams. Und er hat stets betont, dass er sich in Bremen mit seiner Familie (zwei kinder) sehr wohl fühlt.